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 Wakuro, Nevio

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Wakuro, Nevio Empty
BeitragThema: Wakuro, Nevio   Wakuro, Nevio EmptySo 22 Aug 2010, 13:47

Shinobi-Lebenslauf
Wakuro, N E V I O
Nevio Theme

Bild in der Ge-Nin Akte
Als angehender Chu-Nin
Nevio und Kirota
Wakuro, Nevio Un65huud


Name:Wakuro
Vorname:Nevio
Geburtstag:01.01
Geburtsort:Suna-Gakure
Größe:176cm
Gewicht:62 kg
Geschlecht:männlich
Wohnort:Suna-Gakure

Fähigkeiten!
Rang:Chu-Nin {Iryonin-Lehrling}
Element:[Fuuton]

Stärken:
-*- Hilfsbereit -*- Freundlich -*- Kekkei Genkei -*- Offenheit -*- Speed -*- Grenzenloser Optimismus -*- Chakrakontrolle -*- Gerechtigkeitssinn -*-
Nevios größte Stärke ist menschlich wohl sein grenzenloser Optimismus und kämpferisch sein Kekkei Genkei. Egal was kommt, egal wie schlimm die Lage ist, das letzte was Nevio tun würde ist auf zu geben und das in jeder Lage. Er würde z.B. nie Essen auf dem Teller liegen lassen, obwohl er schon längst dem Adjektiv »überfressen« entwachsen wäre. Spaß beiseite, im Kampf würde Nevio auch nie aufgeben. Er ist ein freundlicher Mensch, sogar im Kampf vergisst er die Gebote der Höflichkeit nicht, da er froh ist, sie je gelernt zu haben. Zudem ist er sehr, sehr, sehr offen zu allen Menschen die er so trifft in Suna. Außerhalb kann er sich ganz gut beherrschen und ist dann eher scheu, sobald man ihn seiner gewohnten Umgebung entreißt. Da wird er geradezu schüchtern. Etwas was ihm im Kampf noch sehr nützlich ist: Seine Geschwindigkeit. Nevio ist wirklich fix und weiß sich diese Fähigkeit durchaus zu nutzen zu machen. Zudem kann er sein Chakra sehr gut kontrollieren und dies macht es auch so schwer zu verstehen, warum er keine elementaren Ninjutsus einsetzt.

Schwächen:
-*- Elementare Nin-Jutsu -*- Seals -*- Temperament -*- Fantasie -*- Essen -*- Ungeduld -*- Vorsicht -*-
Etwas was Nevio einfach nicht beherrscht sind Elementare Jutsus. Masa's Vater hatte es mit Chakrapapier getestet, ebenso sein Sensei, eigentlich müsste Nevio das Fuuton Element beherrschen, doch egal welches Jutsu der Junge ausführen soll: Es klappt einfach nicht. Auch andere Elemente beherrscht der Junge nicht. Elementarlose Nin-Jutsus jedoch beherrscht er tadellos, nach normaler Übungszeit. Auch Seals schließen ist dem Jungen ein Buch mit sieben Siegeln plus eine Millionen Tesafilm streifen. Er kann es, doch wenn er es schneller versucht als ein Ge-Nin, bricht er sich dabei fast die Finger. Er ist sonst nicht ungeschickt, aber beide Hände gleichzeitig aufeinander zu bewegen, das kriegt er einfach nicht hin, zumindest nicht in einer für den Rang angemessenen Geschwindigkeit. Von Siegeln will der Junge wirklich nichts hören, ihn hat das Tobidogu an der Akademie schon fast in den Wahnsinn getrieben. Wahnsinn ist ein gutes Stichwort: Sein Temperament, welches zum Vorschein kommt, wenn Freunde oder unbeteiligte in Gefahr sind, kann auch zu einer Gefahr für ihn selbst werden, da er dann nur noch an den Schutz anderer denkt und nicht mehr an seinen Eigenschutz. Das mit dem Denken ist auch so eine Sache, da er ab und zu mit den Gedanken ganz wo anders ist, vorzugsweise in der Akademie beim Unterricht oder bei dem Medic-Seminaren. Ab und an auch auf Reisen mit dem Team. In diesen Momenten ist er dann meist unaufmerksam und leicht schreckhaft, was auf Missionen alles andere als ideal ist. Womit man ihn jedoch jeder Zeit motivieren kann ist Essen. Er liebt Essen, vor allem Donuts, gegrillten Tintenfisch, Tintenfischbällchen, gegrillten Fisch, Steak, … die Liste könnte endlos weiter vorgeführt werden. Einzig und allein für Eintöpfe kann Nevio sich einfach nicht begeistern. Sowohl bei Restaurantbesuchen als auch auf Missionen kann seine Ungeduld wirklich nervtötend sein, wie ein kleines Kind kann Nevio stundenlang im Fünf-Minuten-Takt fragen, wann sie denn endlich da sind. Und das wirklich STUNDEN lang. Und wenn es mal zu einem Kampf kommt? Wie schon erwähnt kann Nevio sehr verbissen sein, wenn es um den Schutz anderer geht, doch vermeidet er es auch seinem Gegner Verletzungen beizufügen, wenn er Schmerzen verursacht, dann nur so lange wie er seinem Gegner auf den Boden drückt und ihm eine deftige Standpauke hält. Nur sehr verhalten kann sich Nevio dazu durchringen ernsthafte Verletzungen zuzufügen, das war schon immer so.

Ausrüstung:Seine Ausrüstung trägt Nevio in verschiedenen Taschen mit sich, welche er auch nicht immer bei sich trägt. Seine Waffentasche vergisst er auch mal gerne zu Hause, was er nie mit seiner Medic-Ausrüstung tun würde, wobei er die Grundausstattung in einer ähnlichen Tasche wie der Waffentasche aufbewahrt. Es ist schon mal vorgekommen, dass er sie verwechselt hat. Zudem besitzt er, irgendwo in den Tiefen seines Zimmers, noch einen Shurikenbehälter und die ein oder andere Schriftrolle von normaler, handlicher Größe.
Waffentasche
  • 15 Kunai
  • 5 Kibaku Fuda
  • 10 Senbon
  • 1 Rauchbombe
  • 1 Zahnstocher
  • 10 Wattebausch


Medic-Tasche
  • Verbandsmaterial
    • Mullbinden
    • Pflaster
    • sterile Auflagen etc.

  • Drogen
    • Hyourougan
    • Zoketsugan


Shurikenbehälter
  • 35 Shuriken


Optionaler Inventar
  • Schriftrollen mit Lernmaterial
  • Wasserflasche
  • Funkgerät
  • Zelt
  • Schlafmatte
  • Medic-Uniform
  • Chu-Nin Uniform
  • Kennmarke mit seinem Namen


Kekkei Genkei/Besondere Fähigkeit: Die Seele des Drachen [ドラゴン魂(=Tamashi no Doragon)]
Das Kekkei Genkei besteht aus einer zweiten Gestalt, die der Bluterbe annehmen kann. Und zwar die Gestalt eines Drachen. Im Doragon Clan gilt diese Gestalt als die wahre Gestalt. Doch vor der Verwandlung und auch danach, können die Bluterben keine elementaren Jutsus anwenden, selbst wenn sie nachweislich ein Element besitzen. Erst in der Drachengestalt können sie dann eines nutzen, doch nicht in Form von Jutsus. Stimmen die Elemente von Drache und Bluterbe überein, so kann der Bluterbe in der Drachengestalt ungeahnte Kräfte freisetzten. Stimmen sie nicht überein, können die Drachentechniken dennoch mit den Jutsus der Shinobis mithalten, auch wenn hier mehr Übung erforderlich ist.
Die Verwandlung kann gezielt angewandt werden, sobald der Bluterbe sie beherrscht. Um das Bluterbe überhaupt zu wecken braucht es entweder das Wissen um das KG oder aber eine Situation welche die niedersten Instinkte des Bluterben aktiviert, zum Beispiel Wut löst dies aus, oder Angst. Auch danach ist es nicht so einfach die zweite Gestalt anzunehmen, es braucht Übung, sehr viel Übung. Vor allem nur einzelne Körperteile zu verwandeln erfordert viel Zeit und Geduld, zumindest bist man es kontrolliert beherrscht. Die komplette 2. Gestalt anzunehmen ist da fast einfacher, aber auch schmerzhafter und unangenehmer, vor allem wenn man es nicht gewohnt ist.
Eine Fähigkeit die mit der 2. Gestalt noch einher geht, ist das Fliegen.
Zitat :
Nevio's Drachengestalt: -*-*-*____*-*-*-
Nevio ist in seiner Drachengestalt etwa 2.5m lang. Das Schuppenfell ist graubläulich und die Mähne welche sich vom Kopf abwärts zieht ist von hellblonder Farbe. Die Krallen sind scharf und durchaus als Waffe einsetzbar und Zähne ebenso. Außerdem schützt ihn das Schuppenkleid vor Schnitten, da die Schuppen sehr robust sind. Bricht jedoch mal eine, so kann sie auch Nevio selbst verletzte. Auch wenn jemand entgegen des Schuppenwuchses zusticht, gleitet die Waffe höchstwahrscheinlich zwischen den Schuppen direkt in seine Haut, die sehr dünn und verletzlich ist. An Händen, Füßen und Kopf ist er ebenfalls nicht durch so etwas wie Schuppen geschützt, sondern eben sehr verletzlich. Wenn Wurfgeschosse ihn auch am Rumpf oder anderswo treffen, ist die Wucht hinter den Waffen dennoch zu spüren und können zu blauen Flecken und Prellungen führen.
Das Drachenelement von Nevio ist das Raiton, also der Donner. Er kann zwischen den Handflächen - nur wenn diese in der 2. Gestalt sind - Strom fließen lassen, welcher sichtbar ist als ein Funkenstrom. Des weiteren kann er Teile seines Körpers von Strom durchfließen lassen und somit eine Falle für den Gegner stellen. Gegen Strom selbst ist der Junge auch unempfindlich, doch nur in der 2. Gestalt.
In der zweiten Gestalt ist es Nevio zusätzlich möglich zu fliegen. Nevio kann zwar in großen Höhen fliegen, doch kommt es vor, dass er die Kontrolle über sein Bluterbe verliert und er dann zu Boden stürzen könnte, so dass Nevio große Höhen scheut. Doch wenn er in Höhen bis zu 3 Metern fliegt, vertraut er auf seine Fähigkeiten und ist sehr wendig und flink.

Äußerliches&Charakter!
Aussehen:Nevio hat kurze braune Haare und Haselnuss-Schokoladen-Nutella-Schlamm-Braune Augen, welche meist strahlen und dieses noch mit einem Grinsen unterlegt ist. Denn ein Kind von Traurigkeit ist der gute Junge nicht. Meist trägt er nur schlichte Sachen, wie z.B. das Hemd und ne Hose, wie er auch auf dem Foto zu sehen ist. In der Freizeit macht er sich ab und zu auch nicht die Mühe dieses Hemd dann zu zu knöpfen und gibt den Blick auf einen doch - für normale Verhältnisse - recht durch trainierten Körper frei. Das er nicht schlecht aussieht, weiß er, spart es sich jedoch es zu erwähnen oder besonders auf sein Äußeres zu achten, da er doch einen gewissen Grad an Faulheit mit sich bringt.

Auftreten: Eigentlich tritt der junge Chu-Nin jedem offenherzig gegenüber. Er ist einer der Menschen die ihr Herz offensichtlich auf der Zunge tragen. Er unterhält sich mit fast jedem ungezwungen und geht auch ohne Scheu auf Ninjas zu die einen eindeutig höheren Rang als er haben. Ganz nach dem Prinzip: Wenn ich ihm nichts tue, wird er mir wohl auch nichts tun. Etwas böses will der Chu-Nin schon lang niemandem mehr und so kann er sich diese Einstellung und das Auftreten durchaus leisten. Seine Art von Humor gefällt nicht jedem doch das hält ihn kaum davon Witze zu reißen.

Gegenüber Menschen die Nevio nicht mag, ist er manchmal wie ein kleines Kind. Er redet nicht mit ihnen, er schaut sie nicht einmal an. Er geht ihnen aus dem Weg und sollte das nicht gehen wird Nevio etwas was man von dem Knaben sonst kaum kennt: Er wird kühl und wortkarg. Es ist also sehr gut zu erkennen, wen Nevio mag und wen nicht. Er macht daraus auch keinen Hehl.

Charakter:Nevio ist eine sehr agile, bewegungsfreudige Person, die nicht wirklich lange still sitzen kann, wenn er mal gute Laune hat. Es gibt einige Tage im Jahr, da kriegt er es nicht mal hin am Getränkeautomaten stehen zu bleiben, bis die Flasche mit Eisgekühltem Getränk das Ausgabefach erreicht hat. Normalerweise bewegt sich diese Agilität bei Nevio doch in gesunden Rahmen, zumindest jetzt, woe r doch etwas älter und reifer ist. Doch es gibt Eigenschaften, die zeichneten den Jungen schon von Kindesbeinen an aus. Zum Beispiel seine Uneigennützigkeit anderen gegenüber, Menschen gegenüber die nett zu ihm sind. Ihnen bringt er auch Respekt entgegen, mehr als den anderen. Eine Grundportion Respekt erbringt er jedoch jedem Menschen, welcher ihm nichts böses will. Falls doch jemand Streit sucht und den Fehler macht, andere Menschen dort mit hinein zu ziehen, kann Nevio doch sehr angriffslustig, beinahe schon aggressiv werden. Dies steht im Gegensatz zu seinem manchmal noch recht kindlichen Verhalten, da der liebe Nevio sich über fast jede Sache freuen kann und sei es das Sandkorn was so possierlich auf der Fußmatte liegt (Kann an manchen Tagen echt nerven, vor allem, da er in Suna wohnt). Doch im Grunde ist Nevio eine sehr fröhliche und umgängliche Person, mit der man es eigentlich gut aushalten kann. Zwar war er als Kind liebenswerter und weniger mitteilsam als heute, aber all zu sehr hat er sich zu damals nicht verändert. Eine weitere Eigenschaft von Nevio ist seine stoische Art, dass er Dinge, die er beginnt, selten vor Abschluss abbricht und sich von seiner Meinung nur schwer gewaltsam abbringen lässt, sondern eher durch gute Argumentation. Sowohl als Ninja, als angehender Medic und als Mensch wird er auch von Vorgesetzten als sehr versiert eingeschätzt… und als verfressen, was man ihm in keinster Weise ansieht.

Merkmale:Nevio trägt eine Kennmarke mit seinem Namen darauf bei sich. Sonst kann man ihn nur an seinem Dauergrinsen erkennen.

Charakterzitat:»Halt die Klappe, oder ich bewerf dich so lange mit Wattebäuschchen bis du blutest und tacker dich mit einem Zahnstocher an die Wand!«

Verwandtschaft!
Familie:Nevios Eltern starben früh, als der kleine Junge gerade mal ein Jahr alt war. Er kann sich nicht mal mehr an sie erinnern, an kein Wort, keine Stimme, kein Schlaflied, kein Gesicht. Nicht einmal ihre Namen sind bekannt. Das einzige was Nevio von ihnen hat ist sein Leben und sein Name.
Die Familie zu der er danach kam, nannte sich das Heim von Suna-Gakure, von wo er dann zu einer weiteren "Familie" vermittelt wurde. Doch im Alter von 12 Jahren zog er dann zu den Benjiros, der Familie seines besten Freundes Masa. Dort hat er zum ersten Mal ein richtiges zu Hause gefunden.

Clan:???Ihm nicht bekannt???
Der Doragon Clan ist ein uralter Clan, dessen Herkunft und Entstehung ungeklärt ist. Er ist auch seit Jahrzehnten nicht mehr bekannt. Die Mitglieder des Doragon Clans leben eigentlich zurückgezogen in einem neutralen Gebiet in der Nähe Takis, wo sie ein Anwesen haben auf dem die Mitglieder des Clans leben und Arbeiten. Das Kekkei Genkei ist innerhalb des Clans sehr, sehr selten vor und ist eigentlich nur noch eine Legende.

Historie!
Lebenslauf:
Ziel:
Geschichte
Der Anfang…
Nevio wurde geboren bei einer sehr bodenständigen Familie in Suna-Gakure. Er kann sich jedoch nicht an die Namen seiner Eltern erinnern und scheinbar auch sonst niemand. Er weiß nicht, wie sie ihn behandelt haben doch er hofft, dass er es bei ihnen doch gut gehabt hatte und die Trauer um sie nicht umsonst ist. Generell ist es schwer Trauer für jemanden zu empfinden den man nicht einmal kennt. Er kennt nur die Geschichte aus dem Heim, dass er eben zu Hause gefunden wurde, allein mit einer Kennmarke um den Hals an einer feingliedrigen Silberkette auf dem eben sein Name stand: Nevio. Und in diesem Heim wuchs Nevio auch auf, in dem er lebte, seit er ein Jahr alt ist. Die erste zwei Jahre bekam er gar nicht so richtig mit. Er lernte Laufen, er lernte Spreche und allein aufs Klo zu gehen, eben was Kinder so lernten. Wirklich gekümmert wurde sich kaum um die Kleinen und die größeren Kinder hatten entweder keine Zeit oder aber keine Lust. So blieben die Kinder meist unter sich und mit ihren Gedanken allein. Das hieß nicht, dass Nevio keine Freunde im Heim hatte. Er spielte dann eben mit anderen Kindern und hatte eigentlich ein akzeptables Leben. Doch auch an die Gesichter seiner Sandkastenfreunde, kann sich Nevio kaum erinnern und es sind nur verschwommene Bilder. Doch an das Gespräch des Heimleiters kann er sich bis heute ganz genau erinnern. In diesem Gespräch wurde seine Kindheit verkauft.

Nevio tabste durch den Flur. Er musste mal und außerdem war es ihm draußen zu heiß geworden. Ein Glas Wasser wäre auch nicht schlecht, dachte sich der kleine Junge und sah sich um. Alle waren sie draußen und er war recht allein. Doch er hörte Stimmen. Von wo kamen sie? Neugierig folgte er der Stimme. Inzwischen war Nevio 5 Jahre alt und eines der Vorzeigekinder des Heimes. In letzter Zeit kamen nur wenige Paare um ein Kind zu adoptieren, vielleicht wäre er es diesmal? Eine richtige Familie… irgendwie wünschte sich das jeder hier. »Wir hätten da einen Jungen der ihren Vorstellungen entsprechen würde. Nicht schwach, gut entwickelt und nicht sehr aufsässig.«, hörte er den Heimleiter sagen. Manche Adjektive kannte Nevio noch gar nicht, so dass er es kaum einordnen konnte, was die Erwachsenen da von sich gaben. »Hört sich sehr viel versprechend an. Ein Foto haben sie nicht da?«, sagte eine fremde Stimme, die Nevio noch nie gehört hatte. »Doch, natürlich, warten sie. Wenn sie wollen, können sie ihn gleich selbst begutachten.«, dies war eindeutig wieder die Stimme des Heimleiter. Eine Weile war Stille und Nevio hörte wie der Heimleiter in den Daten kramte. Dann ging das Gespräch weiter, nach einer vollkommenen Stille. »Sieht sehr gut aus… ich würde ihn mir dann gleich noch gerne ansehen. Aber zuerst das finanzielle. Wie viel wollen sie für ihn haben?«, vernahm Nevio von der fremden Stimme. Er wurde unruhig, da er nicht lauschen wollte und außerdem musste er jetzt wirklich dringend und tappste schon von einem Fuß auf den anderen. »5000 Ryu reichen, denke ich.«, sagte der Heimleiter. »Wie heißt er eigentlich?«, fragte die fremde Stimme darauf und Nevio hörte Stühle rücken und bekam die Panik, das gab Ärger, wenn man ihn erwischte! Er nahm die Beine in die Hand und sprintete zur Toilette. Doch er vernahm noch den Namen des Jungen, welcher nun bald nicht mehr im Heim leben würde. »Sein Name ist Nevio.«

…vom Ende einer Kindheit
Nevio wurde kurz darauf dem fremden Mann vorgestellt und ihm wurde erklärt, dass er Nevio nun mit nach Hause nehmen würde. Nevio sollte seine Sachen packen und sein Bett noch neu beziehen. Eine Stunde hatte er um sich von Freunden zu verabschieden. Irgendwie war er beinahe traurig diesen Ort hier zu verlassen, vor allem wegen seiner Freunde. Doch ihm blieb keine Minute mehr und er musste los. Er zog seinen Koffer über den Gang, ein letztes Mal. Dann ging er mit dem Mann mit, der sich ihm als Yashu vorstellte. Doch Anreden würde er ihn mit Yashu-sama müssen. Als sie über die sandigen Straßen Sunas liefen sah sich Nevio etwas um. Die Gegend kannte er nicht. Es waren recht gut situierte Menschen die hier lebten. Der Mann blieb vor einem der Häuser stehen und trat ein. Nevio folgte ihm und ihm wurde sein Zimmer gezeigt. Es beinhaltete … nichts. Außer einer Schlafmatte, die man ausrollen konnte und dazu dann noch ein kleiner, niedriger Tisch. Das war alles. Es gab kein Fenster, nur eine kleine Lampe spendete etwas Licht. Nevio legte seinen Koffer ab und begann aus zu packen. Die Sachen legte er geordnet auf den Boden.

Die erste Zeit war eigentlich gut auszuhalten. Er bekam etwas zu Essen, durfte sich im Haus umsehen und auch mit den Familienangehörigen Reden, doch alle hatte er mit Sama, San oder Senpai an zu reden. Die Vornamen der Menschen die hier lebten erfuhr er nicht einmal. Dann jedoch begann die Zeit, in der er bei der Familie Yashu arbeiten musste. Es fing an mit einfachen Arbeiten wie zum Beispiel die Stube fegen oder beim Fenster putzen helfen. Doch es wurde immer schwerer und sobald Nevio sich beschwerte… und das tat er nicht oft… bereute er es sofort. Es gab Nächte, da konnte er sich nur in den Schlaf weinen. Mit den Kindern der Familie durfte er nicht spielen, er durfte nicht mit ihnen sprechen ohne sich vorher zu verneigen und um Erlaubnis zu fragen und er hatte weniger Rechte als die Hauseigene Katze. Entweder er hatte Schwielen an den Händen oder aber Striehmen an den Beinen oder sonst wo. Irgendwas war immer. Er wusste nicht, wie er dieses Jahr überstanden hatte, er wusste es wirklich nicht. Es gab Tage, die zogen sich schlimmer als Kaugummi und es gab Tage, an denen hatte Nevio das Gefühl das sie schon nach dem Aufstehen vorbei gewesen waren. In seinem Fensterlosen Zimmer stellte er sich Abends immer den Sonnenuntergang vor, auch wenn er ihn nicht hatte. Die blühende Fantasie war es vielleicht, die ihn davor bewahrte komplett abzustumpfen.

Der Lichtblick
Es war ein heißer Tag, es war selbst im Haus brüllend Heiß und Nevio lief die Brühe nur so den Rücken runter. Er hatte sein Shirt ausgezogen, da es ihm einfach zu warm war und die Strihmen vom Tag zuvor waren sehr gut zu sehen. Dunkelrot zogen sie sich gut sichtbar über den Rücken. Sie brannten leicht, doch die Hitze fand Nevio gerade viel schlimmer. Er war gerade dabei die Stube zu fegen, als es an der Tür klopfte. Nevio seufzte und lehnte den Besen an die Seite. Er ging zur Tür hin und öffnete sie. Vor der Tür stand ein Medic-Nin in voller Montur. Nevio war etwas verwirrt, er wusste nichts davon dass ein Medic herkommen würde. »Sie wünschen, Sir.«, fragte er förmlich, verzichtete jedoch auf die Verneigung. Etwas was ihm hätte teuer zu stehen kommen können, wenn es einer der Yashus gesehen hätte. »Kannst du deinem Vater Bescheid sagen, dass Kirota da ist?«, fragte der Mann freundlich. Nevio nickte. Auch wenn er den Yashu nie als seinen Vater anerkennen würde. Er ging los und suchte Yashu-sama. Als er ihn gefunden hatte, berichtete er ihm von dem Besuch, dieser nickte und schickte Nevio zurück an die Arbeit. Kurz darauf folgte der Medic-Nin Yashu-sama nach oben ins Pateree. Nevio war wieder allein und machte sich weiter an seine Arbeit. Es dauerte etwas, etwa eine Stunde bis der Medic-Nin die Treppe wieder hinab kam. Er besprach noch etwas mit Yashu-sama auf dem Weg. »Sag mal Junge, wie heißt du eigentlich?«, fragte der Medic Nevio dann. Er konnte kaum glauben, dass jemand mit ihm sprach. »Mein Name ist Nevio, Sir.«, stellte er sich förmlich vor. Der böse Blick Yashu-samas ließ ihn jedoch verstummen. Er durfte nicht mit Besuch reden. »Nevio? Schöner Name. Ich hab auch einen Sohn in deinem Alter. Wenn du magst kannst du ja mal vorbei kommen.«, schlug der Mann vor. »Ich bin übrigens Benjiro Kirota.«, stellte er sich erst mal vor. Nevio nickte. Mit dem unsicheren Blick konnte man das evtl. als… vielleicht werten. »Okay, dann vielleicht bis später.«, verabschiedete sich der Medic-Nin dann. Yashu-sama sah Nevio mit einem strafenden Blick an, als der Medic-Nin das Haus verlassen hatte. Natürlich hagelte es am Abend und Nevio konnte sich am nächsten Tag kaum rühren.

Es dauerte nicht lange, bis sich Nevio dazu durchdrang der Einladung des Medic-Nin zu folgen. Doch durfte er das Haus nicht verlassen. Also musste er Abends hin, wenn er keine Arbeit mehr hatte und auf dem Zimmer sein musste. Er zog sich seine beste Hose und sein bestes Hemd an und machte sich auf den Weg. Aber er hatte keine Ahnung wo hin. Wo traf man wohl einen Medic-Nin? Also ging Nevio schnurstracks zum Krankenhaus von Suna-Gakure und fragte sich dort durch. Er fand Benjiro-sensei auch irgendwann, welcher überrascht war den kleinen Nevio wirklich zu sehen. »Na, was machst du denn hier?«, fragte er wirklich überrascht. »Sie haben doch gesagt, ich kann sie besuchen kommen. Und da ich nicht weiß wo sie wohnen, bin ich her gekommen.«, erklärte Nevio offenherzig und grundehrlich. »Clever. Warte noch etwas, ich muss noch meinen Dienst beenden, dann zeig ich dir auch wo ich wohne.«, versprach der Medic und ging wieder. Nevio setzte sich auf einen der Stühle die dort standen und wartete… und wartete… und wartete… ganze 10 Minuten schaffte er es sitzen zu bleiben. Dann hatte er keine Lust mehr zu warten und tabste durch das ganze Krankenhaus von Suna-Gakure. Nach etwa einer Stunde kam er wieder dort an wo er hätte warten sollen. Der Benjiro stand umgezogen in der Halle und sah sich suchend und irritiert um. »Hier bin ich.«, sagte Nevio, als er hinter ihm stand. »Ah, ich hab dich schon gesucht. Na dann komm, ich bin fertig.«, sagte Kirota und Nevio folgte ihm zu sich nach Hause. Dort wurde der Medic erst einmal herzlich von seiner Frau begrüßt. Eine glückliche Familie… eine wirklich glückliche Familie… lachende Gesichter, ehrliche Worte… Nevio spürte sofort, dass hier etwas anders war als bei den Yashus. Ein Junge kam um die Ecke gelaufen, wirklich im etwa gleichen Alter wie Nevio. »Ah, Masa-kun. Darf ich vorstellen? Das ist Nevio. Er lebt bei den Yashus.«, stellte Kirota dann die beiden Jungen vor. »Hi Nevio-kun.«, meinte Masa etwas schüchtern lächelnd. Er war ein schmächtiger Junge, welcher nicht sehr stark und wirklich sehr schüchtern wirkte. »Hi, Benjiro-kun.«, begrüßte er, wesentlich offener, den Jungen. Das man ihn mit dem Nachnamen ansprach, verwirrte Masa jedoch etwas. »Muss ich ihn nun… Yashu…-kun nennen?«, fragte Masa seinen Vater irritiert und etwas leiser, in der Hoffnung Nevio würde es nicht hören. Kirota musste lachen. »Nein, solange er nichts dagegen hat, das du ihn Nevio nennst.«, erklärte Kirota seinem Sohn und bat dann erst mal alle ins Haus, da es auf der Schwelle so unangenehm war. Im Haus dann unterhielten sich Masa und Nevio erst einmal. Masa war noch sehr schüchtern Nevio gegenüber, welcher viel älter wirkte. Doch am Abend schon, wollte Masa Nevio gar nicht mehr gehen lassen, da die beiden wirklich eine Menge Spaß gehabt hatte. Sie hatten sich durch den halben Garten gejagt bei Räuber und Gendarm, hatten Verstecken gespielt und Nevio war seit langer Zeit einmal wieder er selbst: Glücklich.
Zu Hause jedoch hatte man seine Abwesenheit durchaus bemerkt und das bekam er zu spüren, so wie immer. Dazu noch eine Standpauke vom feinsten. Doch diesmal war es Nevio egal, denn es hatte sich wirklich gelohnt! Er ging noch oft zu den Benjiros und spielte mit Masa. Die beiden wurden schon nach kurzer Zeit richtig gute Freunde und auch Kirota und seine Frau mochten Nevio, welcher einer der wenigen Freunde von Masa war. Durch seine Schüchternheit spielte er kaum mit anderen Kindern und er war bei Nevio viel mutiger und fröhlicher. Es freute sie, dass er einen Spielgefährten hatte.

Shinobis…?
Sieben Jahre alt war Nevio nun und seit einem Jahr schlich er sich regelmäßig zu den Benjiros. Die Yashus wussten nicht wo er war, wenn er mal fehlte, deshalb konnten sie den Benjiros davon auch nichts sagen. Diese wussten wiederum nicht, dass Nevio sich von zu Hause weg schlich. Doch Kirota hatte so seinen Verdacht, da er die Verletzungen die Nevio von seinen Auseinandersetzungen mit Yashu-sama bemerkte. Er sprach ihn auch darauf an und Nevio konnte es nicht über sich bringen davon zu erzählen. Zumal es sicher Ärger geben würde.

An einem Tag besuchte Nevio abermals die Benjiros. Er war seit zwei Wochen nicht da gewesen. Er hatte gewartet bis die Striehmen und blauen Flecke komplett weg waren. Er klopfte an die Tür und Kirota öffnete. »Ah, Nevio-kun, du bist es. Masa hat dich schon vermisst.«, meinte er breit grinsend. Er freute sich auch immer, wenn Nevio zu Besuch kam. Dann sah er seinen eigenen Sohn mal wieder Lachen. Nevio grinste ebenfalls und kam hinein. »Masa ist in seinem Zimmer, er lernt gerade.«, erklärte Kirota. »Er lernt?«, fragte Nevio nach. Was lernte er denn? »Letzte Woche wurde Masa eingeschult. Er geht jetzt auf die Akademie von Suna. Du ist doch auch schon fast acht, müsstest du nicht auch langsam dort hin? Oder wollen deine Eltern das nicht?«, fragte Kirota nach. Nevio überlegte was er antworten sollte. »Nein, ich geh da nicht hin. Die Yashus haben mich auch nie gefragt. Warum glauben eigentlich immer alle, dass Yashu-sama mein Vater wäre?«, fragte Nevio dann. »Was sollte er sonst sein?«, fragte Kirota amüsiert nach. »Ich bin doch aus dem Heim. Sie haben mich nur aufgenommen, aber niemand davon gehört zu meiner Familie.«, erklärte Nevio. Kirota war etwas überrascht. »Ah…ch so. Na dann geh mal hoch zu Masa, der wird sich freuen.«, sagte er dann und Nevio kam dieser Aufforderung gerne nach. Im Zimmer angekommen sah er Masa über einigen Blättern sitzen, auf denen Texte standen. Lesen konnte Nevio, aber nur etwas. »Nevio-kun!«, rief Masa erfreut und überrascht zu gleich. Nevio musste nun fast schon lachen. »Hab gehört, du hast mich vermisst, Kleiner?«, fragte er drauf und setzte sich zu ihm auf den Boden. »Was ließt du da?«, fragte Nevio dann. »Ach das… das ist über die Ninjalegenden von Suna, eigentlich voll spannend. Aber manche Zeichen sind so schwer…«, erklärte Masa. Gemeinsam lasen sie die Texte und Nevio lernte sehr schnell und war meist auf dem selben Level wie Masa und das nach nur einmal lesen. Aber bisher kam auch noch nichts schweres dran. Ab und zu begleitete Nevio Masa sogar zum Training mit seinem Vater. Shuriken und Kunais werfen. Das machte Nevio auch sehr viel Spaß.

Einmal gingen Masa und Nevio allein durch die Stadt. Nevio sah endlich mal Ecken die die Yashus ihm nie zeigen würden. Die beiden hatten sichtlich Spaß durch die Gänge zu rennen. Nun, wo Nevio wieder strahlte und glücklich war, wirkte er auch wieder wie ein Kind. Er wirkte nicht mehr älter als Masa, er war nur ein klein wenig größer. Auf einmal jedoch traten einige Gestalten auf sie zu. Masa Grinsen verschwand sofort. Nevio sah ihn fragend an. Masa versuchte sich hinter ihm zu verstecken. »Na, wen haben wir denn da? Wenn das nicht Masa-baka ist!«, feixte einer der Jungs. Nevio sah ihn fragend an, war jedoch auch etwas böse auf ihn, immer hin hatte er gerade seinen besten Freund beleidigt. »Wieso denn Baka?«, fragte er den Jungen dann offen. »Och nein wie niedlich, da lässt der sich doch von so einem zweiten Baka wirklich verteidigen. Wie süüüüüß.«, meinte ein zweiter. Nevio verstand nicht warum diese Jungen das taten. »Hey, könnt ihr mal sagen wo euer Problem liegt?«, frage er dann etwas direkter. »Dein Freund da, ist der größte Versager unter der Sonne.«, meinte nun ein dritter, der hervor trat. »Ah, und wenn ihr das sagt, dann stimmt das so, oder wie sehe ich das?«, gab Nevio tapfer zurück. »Genau, wenn wir das sagen, dann ist das so. Und wenn wer anderer Meinung ist, dann gibts aufs Maul.«, erklärte der Dritte weiter. Nevio sah die drei an. Schwach wirkten sie nicht und sie waren in der Überzahl. Dann kamen sie auf ihn zu und zogen sogar Kunais. Ein vierte kam von hinten und packte Masa, so dass er nicht mehr weglaufen konnte. »NEVIO!«, rief Masa verzweifelt um sich schlagend. Die drei Jungen liefen zu Masa und einer von ihnen packte sich Nevio und versuchte ihn fest zu halten. Er wollte mit dem Kunai scheinbar wirklich zu stechen, als eine leicht verzerrte Stimme schrie: »Lass ihn los!«. Es war noch nicht mal ein Schrei, sondern eher ein drohendes Knurren. An der Nasenwurzel von Nevio hatten sich tiefe Falten gebildet, die Zähne waren länger geworden und wirkten spitz und bedrohlich. Die Knochen an den Händen waren hervorgetreten und die ganze Haut von Nevio überzog ein bläulicher Schimmer. Federn waren angedeutet und die Augen des jungen Glühten in einem unheimlichen gelb. Die Jungen sahen Nevio fassungslos, ängstlich an und suchten dann das was am nächsten lag: Das weite. Kurz darauf fiel Nevio auf die Knie, alles war vorbei, er sah wieder so aus wie zuvor. Masa sah ihn fassungslos an. Doch er schien keine Angst zu haben. Er ging auf Nevio zu, welcher verstört auf den Boden starrte und immer noch am Boden kniete. Er zitterte am ganzen Laib und ihm war kotzübel. »Alles ok?«, fragte Masa unsicher. Nevio hörte ihn kaum. Was war gerade geschehen? Auf einmal hatte ihm alles weh getan, es war, als hätte jemand die Haut 5 Nummern enger gemacht. Es zog überall und in seinem Kopf hämmerte scheinbar jemand eine 5 Zimmerwohnung zusammen. Doch Nevio nickte. Immer noch zitternd stand er auf, auch wenn er das Gefühl hatte, dass es ihn gleich von den Beinen reißen würde. Masa begleitete ihn mit zu sich nach Hause, er wusste sowieso nicht wo Nevio wohnte. Er kannte die Wohnung der Yashus nicht. Als Kirota die Tür öffnete war er bestürzt wie Nevio aussah. Den letzten Teil des Weges hatte Masa Nevio fast tragen müssen. Kirota kümmerte sich erst einmal um Nevio und fragte Masa was überhaupt passiert sei. Das war das erste Mal das Nevio's Kekkei Genkei auftrat, doch für Kirota und einen Kollegen der sowieso gerade auf Besuch war, war es ein Rätsel. Er brachte Nevio an dem Tag auch nicht zu den Yashus, sondern behielt ihn bei sich. Am nächsten Morgen ging es Nevio, abgesehen von einem Muskelkater der sich gewaschen hatte, ganz gut.

Der Vorfall geriet bei Kirota und Masa nicht in Vergessenheit, aber es kam nie wieder vor. Trotzdem spielten und trainierten die Jungs weiter zusammen. Die Kids die Masa verprügeln wollten, hielten sich jedoch nun auch von ihm fern. Denn das mit »dem Jungen« hatte sich zumindest in der Stufe von Masa herumgesprochen. Kirota setzte sich dafür ein, dass auch Nevio die Akademie besuchen konnte, ging dafür sogar zu den Yashus und überredete sie. Zu Nevios Überraschung sagten sie sogar zu. Er wusste nicht, wie Kirota das geschafft hatte.

Ein neuer Weg
Zum nächsten Lehrjahr kam dann auch Nevio auf die Akademie. Er war inzwischen acht Jahre alt und damit älter als die meisten. Zu der Einschulung waren die Yashus nicht gekommen, aber Kirota war da und Masa sah von der kleinen Bühne aus zu. Er war ja schon ein Jahr hier und sah dabei zu, wie die "Neuen" eingeschult wurden. Er grinste Nevio zu, welcher sich dank Masa auch nicht mehr ganz so neu fühlte. Der Sensei den er bekam, schien ganz kompetent. Er setzte sich direkt am Anfang durch und sorgte für Disziplin im Glied, also in der Reihe. Das bedeutete jedoch auch, dass Nevio still stehen musste, was er an dem Tag so gar nicht konnte. Er war aufgedreht, hatte gute Laune und war richtig hibbelig. Und dann still stehen bleiben? Es kostete ihn eine Menge Kraft und Energie. Daraufhin wurde auch direkt mit der ersten Stunde begonnen und Nevio konnte mit seinem Wissen glänzen.
Das brachte ihm ziemlich schnell den Ruf des Strebers ein, sein einziger Jocker war, dass er nicht so aussah wie einer. Außerdem war er offen und freundlich, so dass doch noch einige aus seiner Klasse mit ihm was zu tun hatten und ihn mochten. Auch mit Masa hatte er immer noch viel Kontakt. Nach der Akademie ging er oft noch zu ihm nach Hause und sie lernten. Dafür musste Nevio dann die ganze Hausarbeit Abends oder schon des Morgen machen, damit er überhaupt fertig wurde. Denn das war die Bedingung, damit er auf die Akademie gehen konnte. Der Preis war hoch, doch es lohnte sich. Nevio war schnell einer der besten Schüler der Klasse und bei Masa zu Hause war es immer friedlich. Eines Tages, als er wieder bei den Benjiros war, waren Kirota und Masa im Garten. Masa trug einen komischen Anzug, ähnlich wie die Anzüge für den Sportunterricht. Ebenso wie Kirota. Eigentlich war heute schulfrei gewesen. Nevio trat zu den beiden heran, Masas Mutter hatte ihm noch gezeigt wo die beiden denn waren. »Hey, Nevi-kun.«, rief Masa grinsend und winkte. Nevio grinste zurück und begrüßte die beiden erst einmal. »Magst du mit trainieren? To-san bringt mir gerade was ganz cooles bei.«, erklärte Masse und Nevio sah Kirota fragend an. Was war denn so cool? »Naja, ich versuche Masa das Jiu Jitsu beizubringen. Wenn du willst, kannst du mit machen. Dann hat Masa auch einen annähernd gleichstarken Gegner.«, bot Kirota ihm bereitwillig an. Nevio überlegte nicht lange und sagte zu. Kirota holte noch eine Jacke für ihn, die Hose passte schon, meinte der Medic. Dann begannen sie zu üben. Kirota zeigte ihnen erst einmal nur eine Grundtechnik, die die beiden erst mal üben sollten. Es machte Nevio Spaß, vor allem, da er Masa nicht weh tun musste, wie es manchmal in der Akademie war, wenn sie sich mit Stöcken bekriegte. Außerdem konnte er auch etwas bewirken auch ohne, dass bleibende Schäden blieben. Nevio schlug nicht gerne zu, Tai-Jutsu machte ihm in der Akademie auch keinen großen Spaß. Allein übte er es gerne, doch nicht mit einem Gegner und schon gar nicht in Echt! Nun hatten Masa und Nevio ein neues Hobby und übten beinahe täglich, versuchten immer den anderen zu übertrumpfen und ab und zu rauften sie sich so ehrgeizig, dass Kirota beinahe dazwischen gehen wollte, doch nie tat sich einer der beiden etwas. Auch Nevios Noten in Tai-Jutsu wurden besser, auch wenn er eben eine andere Technik hatte als die anderen. Auf längere Sicht fand er vor allem an Wurf- und Grifftechniken gefallen und an der Abwehr von Schlägen und Tritten.

!!!WEG!!!
Nevio kam eines Tages nach Hause. Er war noch bei den Benjiros gewesen und hatte mit Masa trainiert. Er war fix und alle doch er wusste, dass er die Wäsche und die Küche noch fertig machen musste. Der älteste Sohn der Familie war der erste der Nevio über den weg lief. »Na, auch mal wieder da?«, fragte er abwertend und Nevio spürte eine Wut in sich aufkochen. Wer kam hier denn schon gerne hin?! Er war inzwischen 10 Jahre alt und wusste sich sehr gut zu wehren. Doch wusste er auch, dass die Kinder der Yashus ebenfalls die Akademie besuchten und sie damit auch nicht wehrlos waren. Außerdem hielt Nevio nichts von dieser Art der Auseinandersetzung. »Ja, bin ich.«, gab er knapp zurück. Kurz darauf spürte er auch schon den Fuß des Jungen in der Magengegend und stolperte hustend und keuchend nach hinten. »Für dich immer noch Yashu-sempai!«, belehrte ihn der Junge. Nevio rappelte sich langsam auf. »Hai, Yashu-sempai…«, murmelte er und ging seine Sachen holen. Doch der Yashu hielt ihn fest. »Hiergeblieben, kurzer!«, schrie er ihn an. Nevio drehte sich um. »Du vernachlässigst deine Pflichten und das werde ich dir nicht durchgehen lassen!«, schrie er immer noch. »Ah, weil du es sonst selber machen muss?«, gab er dann frech zurück. Noch nie hatte er das gebracht, aber dieser Kerl regte ihn einfach schon zu lange auf! Natürlich konnte der Sohn der Familie dies nicht hinnehmen. Doch den kleinen Kerl bekam er einfach nicht zu fassen. Sie brüllten sich an und für einen Moment wahren sie so etwas wie ebenbürtig. »warum? Weil deine Eltern mich für 5000 Ryo gekauft haben?«, warf er den Yashu an den Kopf. »Und weil sie dir ein gottverdammtes zu Hause gegeben haben du undankbarer Knilch!«, war die Antwort darauf. »Das soll wohl ein Witz sein? Windelweich hat mich dein Vater ab und zu geprügelt und dafür soll ich auch noch dankbar sein?!«, gab Nevio zurück. Am Ende lief er einfach aus dem Haus, weg von alledem. Und er kehrte auch nie wieder zurück.

Die Yashus machten sich auch nicht die Mühe den Ziehsohn zu suchen. Also lebte Nevio auf der Straße. Er erzählte Masa nichts davon, dass er von zu Hause weg gelaufen war und da seine Kleidung immer ganz passabel aussah, schöpfte dieser auch keinen Verdacht. Wenn Nevio Hunger hatte, dann arbeitete er seine Schulden ab, er stahl selten etwas und wenn dann erwischte niemand ihn. Doch ein schlechtes Gewissen brachte es ihm immer ein. Viel lieber arbeitete er es dann unter menschlichen Bedingungen ab. Teller abwaschen, grillen oder sonstige kleine Sachen die ein Klax für den Jungen waren, wenn man ihm einmal gezeigt hatte wie es ging. Er hatte so seine Leute die ihn schon kannten und bei denen es schnell Gang und gebe war. Sie waren fast so etwas wie Freunde für Nevio. Ebenso wie die Familie Benjiro, die er immer noch besuchte und natürlich ging er auch noch auf die Akademie, wo seine Leistungen unverändert gut waren.

Das Leben eines Shinobi beginnt…
Zwei Jahre lang konnte Nevio sich so durchschlagen, doch schon seit er elf ist, wissen die Benjiros davon, auch wenn vor allem Kirota es nicht tolerieren will. Andererseits musste er von Anfang an zugeben, dass Nevio das sehr gut managen konnte. Die Nacht verbrachte Nevio also oft bei Masa und irgendwann kam es dann auch, dass er bei ihnen zu Abend und zu Mittag aß. Es war also fast schon so, als würde er bei seinem besten Freund wohnen. Dann, als Nevio 12 Jahre alt war, bot ihm die Familie ein eigenes Zimmer an. Nevio war über glücklich, doch ein Jahr lang hatte er sich doch sehr gescheut wirklich bei den Benjiros einzuziehen. Nun wagte er den Schritt. Für sein Geld arbeitete er, so dass die Familie für ihn kein Geld ausgegeben musste, auch wenn Kirota sehr gut verdiente in seiner Position. Aber Nevio wollte den Leuten nicht auf der Tasche liegen und es machte ihn einfach glücklicher, wenn er das Geld selbst verdiente und somit etwas unabhängiger war. Diese Haltung war komplett reziproportional zu seinem Verhalten. Denn Nevio war immer noch ein richtiges Kind, der Blödsinn mit Masa machte und noch lachen konnte. Dem ein oder anderen angehenden Ninja war dies schon längst vergangen. Immer noch konnte Nevio nicht lange still sitzen und er war so verfressen wie eh und je. Er liebte Essen, doch man sah es ihm nie an, da er auch extrem aktiv war und wirklich praktisch nie still saß oder stand.
Um so schwerer war es für ihn in der Akademie. Er war immer noch einer der besten, und da er lieber mit Masa lernte, der schon ein Jahr länger zur Akademie ging, konnte Nevio den Stoff auch immer etwas eher als die anderen. Daher erlaubte er es sich im Unterricht zu schlafen, zu dösen oder einfach nur träumend durch die Gegend zu starren. Die Lehrer tolerierten dieses Verhalten natürlich nicht, auch wenn die Leistungen des Jungen stimmten. Für sie sah es aus, als wäre Nevio undiszipliniert, hätte keine Ausdauer. Das juckte Nevio sehr wenig, er machte weiter wie bisher und außer im Tai Unterricht sah man ihn nie irgendwie wirklich aktiv. Denn das Träumen war das einzige, was in den Körper des Jungen mal etwas Ruhe brachte. Zwar war er dann gedanklich sehr aktiv, aber dann konnte er stundenlang im Gras liegen oder eben in der Akademie sitzen. Langsam ging es auf die Prüfungen zu, es war wirklich spannend. So fanden es die anderen Schüler nicht, denn manche in Nevios Klasse waren mal gerade 10 Jahre alt und waren noch nicht zur Prüfung zugelassen. Nevio jedoch hatte sich in den letzten Stunden extra angestrengt um mit Masa zusammen die Prüfung ablegen zu können. Sie hatten sich schon oft darüber unterhalten, wenn sie im Garten der Benjiros trainierten. Ab und zu führten die beiden Jungen wirklich philosophische Gespräche über den Raum, die Zeit oder das vorbestimmte Schicksal. Es gab noch viele Themen, meist endeten solche Gespräche dann jedoch in Witzen und Blödeleien, auch wenn der Kern des Gesprächs deutlich zeigte, was ein geistiges Potenzial die beiden Kinder hatten.
Dann war der Tag der Prüfung und Masa und Nevio waren fast zeitgleich wach. Nevio zog sich seine besten Sachen an und ging mit Masa in den Garten. Aufgeregt redeten sie über die Prüfung und die Geschichten die man sich über die Prüfung in der Akademie erzählte. Angeblich würde man gegen Gaara persönlich kämpfen und andere Mythen… die natürlich Schwachsinn waren. Aber als sie dann Gefrühstückt hatten, die Sachen zusammen gesucht, gingen sie in die Akademie. Kirota hatte sich extra frei genommen und begleitete die beiden zur Akademie. Im Tai Unterricht hatte Nevio auch gelernt mit Pfeil und Bogen um zu gehen. Es reichte für die Distanz bis zu 30 Meter. Er hoffte nur, dass es nicht dran kam, denn er konnte seine Hände kaum ruhig halten. Er zitterte… vor Aufregung. Masa ging es nicht anders, er hatte sich für den Fächer entschieden. Aber er kannte keine Jutsus welche er damit anwenden konnte, der Lehrer hatte immer gesagt, dass würde man ihnen als Ge-Nin beibringen, es ginge ja nur um die Grundlagen. Für Nevio war klar, dass er den Bogen und den Pfeil nie gegen einen Menschen einsetzten würde. Doch das sagte er natürlich nicht. Als sie dann auf dem Gang warteten, empfing sie erst einmal absolute Stille. Alle waren aufgeregt und alle waren angespannt. Ihnen kam ein Junge entgegen, der den Tränen nahe war. Anscheint war er durchgefallen. War es echt so hart? Nevio und Masa sahen sich beunruhigt an und setzten sich dann. Zuerst wurde Masa aufgerufen. Nevio fieberte mit, während sein bester Freund in dem Raum war und die Prüfung ablegte. Es dauerte… Sekunden… Minuten… Nevio kam es vor wie Stunden. Als Masa heraus kam hob er stolz sein Stirnband. Er hatte es geschafft! »Yeah. Respekt, Masa!«, rief Nevio grinsend. Masa grinste stolz und wurde von seinem Vater umarmt. »Nicht To-san, ich bin doch jetzt ein richtiger Ninja!«, meinte Masa dann, jetzt auf einmal war es ihm peinlich, vielleicht auch weil ihn alle aus seiner Klasse sahen. »Ach und deshalb darf ich meinen Sohn nicht mal mehr umarmen?«, fragte Kirota kritisch nach. Masa überlegte. »Na gut, doch!«, meinte Masa grinsend. »Gut. Für mich wirst du nämlich immer mein Sohn bleiben, egal welchen Ninjarang du hast.«, versprach Kirota seinem Sohn lächelnd. Dann wurde Nevio aufgerufen, dem die Szene etwas weh tat. So etwas… wie eine Familie… eine richtige Familie bei der er aufgewachsen war… hatte er nicht. »Viel Glück, Nevi-kun.«, wünschte ihm Masa. »Danke.«, bedankte sich Nevio grinsend und lief in den Raum.
Als Nevio den Raum betrat empfingen ihn 3 Ninja. Einer von ihnen war der Kazekage. Die anderen beiden waren Lehrer der Akademie einer davon sein eigener Klassenlehrer. Er stellte sich so still und gerade hin wie ging. »Wakuro, Nevio?«, fragte der fremde Lehrer. »Hai, Sensei.«, antwortete Nevio. Er war nervös, weshalb er ausnahmsweise nicht grinste. Den Namen Wakuro hatte man ihm im Waisenhaus gegeben. Den Namen der Yashus hatte er nie annehmen müssen. »12 Jahre alt, seit 4 Jahren an der Akademie Suna-Gakure?«, fragte der Lehrer noch mal. »Hai, Sensei.«, war wieder die Antwort. »Guuuuut… also… was machen wir denn mal mit dir… wir würden gerne mal das… Bunshin no Jutsu von dir sehen.«, erklärte der Lehrer. Nevio nickte. Er lockerte erst einmal seine Haltung und bildete dann Seals. Eigentlich wollte er sie schnell bilden, aber es geschah das was immer passierte: Er brach sich fast die Finger bei dem Versuch. Die Szene versuchte er so gut wie möglich zu überspielen und beim zweiten Anlauf, bei dem er es etwas langsamer angehen ließ, klappte es. Chakra schmieden war für den Jungen nicht das Problem, er schien ein Talent dafür zu haben. Er erschuf locker 4 Doppelgänger. Für einen Akademisten schon eine reife Leistung. »Sehr gut. Welche Waffe hast du gewählt?«, lobte ihn der Ninja zuerst worauf die Frage folgte. »Bogen, Sensei.«, meinte Nevio knapp. An ganze, lange, grammatikalisch richtige Sätze traute er sich nicht heran. »Aha… nun, dass kann man hier drin sehr schlecht vor führen. Ich hätte gerne 3 Dinge, die wichtig für die Haltung sind.«, erklärte der Ninja dann noch. »Bei der Haltung ist ein sicherer Stand und die Körperspannung wichtig. Besonders ist dabei zu achten, dass man die Bewegungen immer und immer wieder gleich macht und auf seinen Körper hört.«, erklärte Nevio. Er hoffte es reichte. Mehr fiel ihm erst einmal nicht ein. Ein kurzes Schweigen, welches Nevio halb in den Wahnsinn trieb. Dann nahm der Kage eines der Stirnbänder auf. »Du darfst es dir nehmen, Wakuro-kun.«, meinte er und hielt es dem Jungen hin. Nevio verneigte sich und holte sich dann das Stirnband ab. Er war so stolz… dass er beim hinaus gehen erst einmal über eine kleine Kante stolperte und sich einmal auf dem Boden überschlug. Doch erst stand wieder auf und lief hinaus zu Masa. Auch er hielt sein Stirnband stolz in die Höhe. Auch er hatte es nun geschafft!

Kurz darauf wurden noch die Fotos für die Ninjaakten gemacht und dann durften sie auch schon nach Hausse. Kirota ging mit den beiden Jungs noch etwas Essen bevor sie dann nach Hause kamen. Es gab kein anderes Thema als die Prüfung und jeder erzählte genau im Detail was er machen musste und wie er es geschafft hatte. Als sie dann langsam müde wurden, war es auch schon Abend und am nächsten Tag sollten sie in die Teams eingeteilt werden. Masa und Nevio wären am liebsten in ein Team gekommen. Doch der nächste Tag zeigte, dass sie das nicht würden. Nevio kam in ein Team mit einem gewissen Aki, einem Boten und einem Sensei namens Taichi. Taichi war ein sehr strenger, aber fairer Sensei, wie es Nevio schien. Aki… konnte er gar nicht einschätzen, er war sehr still und zurückhaltend. Auch seine eigene Meinung sagte er nicht. Doch als sie jeder 2 Kämpfe bestreiten musste, jeweils gegen das andere Teammitglied, stellte sich heraus, dass Aki ein Nin-Jutsu Talent war. Botan war ein schlauer Kopf, keine Frage, aber er war intolerant und herablassen, etwas was Nevio gar nicht gefiel. Es schien ihm, als passe er gar nicht in die Gruppe. Etwas was ihrem Sensei und Botan gleichermaßen wichtig war, war die Leistung. Nevio hoffte, sie erbringen zu können.

Ein Team…?
Schon im Kampf gegen seine Teamkameraden zeigte sich, dass Nevio nicht gewillt war wirklich Gewalt anzuwenden. Sehr schnell wurde das auch auf den Missionen klar, in denen es zu kämpfen kam. Das natürlich nicht, bevor die drei nicht halbwegs routiniert die rudimentären Regeln kannten und nicht schon einige D-Rang Missionen hinter sich hatten. Botan warf ihm vor, nicht hart genug zu sein, Aki sagte nichts. Er sagte sowieso selten etwas. Aber er wirkte auch nicht cool dabei, sondern einfach nur schüchtern. Ihn mochte Nevio noch mehr als Botan. Ab und zu unternahm er mit Aki sogar was, für eine Stunde Training oder so was. Das meiste unternahm Nevio nach dem Dienst noch mit Masa. Das Team frustrierte ihn etwas, also brauchte er einen Ausgleich, welches hier das Jiu Jitsu war, welches er mit Masa übte. Er war die ständigen Anschuldigungen Botans Leid. Warum konnte er nicht einfach so sein wie er war? Masa gab zu bedenken, ob Ninja nicht vielleicht der falsche Beruf für Nevio war. Nevio machte es nachdenklich. Auch Kirota meinte, dass Nevio darüber nachdenken sollte, doch Ninja nicht unbedingt der falsche Beruf sein musste. Evtl. brauchte er sich einfach nur in eine andere Richtung entwickeln. Als Ge-Nin jedoch blieb ihm erst mal nichts anderes übrig. Er versuchte mit Taichi zu reden, natürlich ohne das Anwesen von Botan. Taichi konnte ihm nicht versprechen Missionen mit Kämpfen zu vermeiden. Doch er bot ihm an, eine defensive Stellung im Team einzunehmen, so dass er nicht würde zuschlagen müssen. Der Schutz des Teams war sicherlich auch eine wichtige Funktion. Nevio willigte ein, doch als Botan davon erfuhr, war es nur Zunder für seine Sticheleien.



Zuletzt von Wakuro Nevio am So 22 Aug 2010, 13:49 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wakuro, Nevio   Wakuro, Nevio EmptySo 22 Aug 2010, 13:47

Der Drache in mir…
Nevio lernte es, Botans Angriffe zu ignorieren und das ging auch sehr gut. Botan biss bei Nevio langsam auf Granit. Und irgendwann hörte er sogar auf ihn zu beleidigen, denn Nevios Funktion im Team, dass musste Botan zugeben, meisterte er wirklich gut. Zudem unterwies ihn Kirota noch in Erster Hilfe, jedoch nur sehr begrenzt, so dass er keinen Schaden anrichten konnte. Nevio war inzwischen 13 Jahre und auch Masa war so alt. Die beiden waren immer noch die besten Freunde, selbst wenn sie sich schon ein oder zwei Mal gestritten hatte, so vertrugen sie sich immer wieder. Sie trainierten immer noch zusammen und inzwischen waren sie schon verdammt gut in Jiu Jitsu. Wobei Masa sich eindeutig in die offensive Richtung entwickelte und Nevio bei seiner Defensive blieb.
Auf einer Mission jedoch wurde all sein Potenzial benötigt. Sie sollten eine Schriftrolle in ein kleines Wüstendorf bringen. Die Falken, so hieß es, seien zu unsicher. Es war also wirklich eine wichtige Mission des Ranges C. Taichi erklärte zu Beginn noch mal wie wichtig die Mission sei. Der erste Tag war eine reine Wanderung durch die Wüste und dann waren sie auch schon in der Steppe, wo wenigstens ab und zu ein abgestorbener Baum etwas Schatten spendete und doch das ein oder andere Wasserloch zu finden war. Nevio war die Hitze gewohnt, er lebte hier schon immer. Doch wenn es gar keinen Schatten gab, dann wurde es schon mal sehr unangenehm. Zum Glück hatte er ausreichend Wasser mit sich. Botan hatte ebenfalls genug mit, Akis Vorräte waren jedoch sehr schnell erschöpft. Breit grinsend überließ Nevio ihm seine Vorräte. »Na nimm schon, du machst doch an der Front die Arbeit.«, meinte er und Aki nahm das Angebot, wenn auch zögerlich, an. Taichi trieb die Gruppe in der Nacht weiter voran, damit sie schneller wären. Doch in der Nacht waren die Shinobi wirklich aktiv und das war nicht nur das Team aus Suna. Auf einmal fanden sich alle drei Ge-Nin und der Sensei umzingelt von Shinobis. Der Kampf war eine harte Tortour. Botan und Aki kämpften ohne Rücksicht auf Verluste und Nevio lenkte die Angriffe ab, welche die beiden sonst gnadenlos getroffen hätten oder aber er blockte sie. Actio et Reaktio, dass war sein Motto. Trotzdem waren die Schreie der Gegner nicht gerade Musik in seinen Ohren. Es kristallisierte sich nach einer Stunde heraus, dass sie langsam schlapp machen würden. Als einer der Ninjas auf Botan zustürmte und Nevio nicht schnell genug hätte sein können kam es wieder: Dieses Gefühl als würde die Haut enger werden und alles tat ihm weh. Doch er spürte wie sich die Muskeln zusammen zogen und er sich streckte… Er bekam es nicht so richtig mit, doch die Shinobi blieben erst einmal erschrocken stehen und nahmen Abstand. Was geschah da? Ein helles Glühen umgab Nevio und als es verschwand war dort ein… etwas. Blaue Schuppen säumten den Körper des Ungetümes und eine gelblich blonde Mähne wehte majestätisch im Wind. Mit der ganzen Länge von 2.5m legte Nevio sich um sein Team, wie ein Ring. Die gelben Augen funkelten die Ninja böse an. Sie versuchten es mit Kunais und traten auf Nevio ein, doch es schien nichts zu bringen. Als Nevio dann mit einer seiner Pranken nach dem Ninja hieb, bliesen sie zum Rückzug. Es dauerte nicht lange, bis Nevio sich zurückverwandelte. Nur verschwommen nahm er sein Team wahr, ihm tat immer noch alles weh, besonders die Stellen an denen die Ninjas getroffen hatten. Vor Schnittwunden hatten sie ihn bewahrt, die Schuppen seiner Gestalt, doch nicht vor den blauen Flecken und Prellungen. An den Armen hatte er dennoch Schnittwunden, da dort keine schützenden Schuppen waren. Er brach auf der Stelle zusammen und bei dem Gedanken an den einen Ninja, welchen er schwer verwundet hatte und vor dem er gerade noch kniete… dem Anblick des Blutes, welches wegen ihm nun die Kleidung des Shinobi tränkte, welcher mit glasigem Blick zum Himmel schaute… das Röcheln in der Nacht… Nevio musste sich übergeben, bevor er dann zu Boden sank. Er wusste nur, dass er in Suna wieder auftauchte. Weiße Wände… Vorhänge als Trennwände… er nahm mal stark an, dass er sich im Krankenhaus von Suna befand. Kurz darauf konnte er wieder nach Hause. Kirota kümmerte sich zu Hause noch um die restlichen Verletzungen die noch verblieben waren. Masa wollte alles genau wissen und Nevio erzählte es ihm. Masa war der Meinung, Nevio würde lernen müssen das KG zu beherrschen, denn er glaubte, dass es nur ein Bluterbe sein konnte. Auch Kirota meinte, dass es womöglich ein Bluterbe war. Doch er hielt nichts von der Idee es all zu oft ein zu setzten, da die Folgen noch schwerwiegender werden könnten.

Neben den Missionen die Nevio wieder ausführen konnte, übte er jedoch mit Masa nicht nur Tai, sondern auch das beherrschen seines Kekkei Genkeis. Nach etwa einem halben Jahr konnte er es gezielt hervor rufen, aber nur die komplette Verwandlung und diese sogar etwas halten, wenn er sich konzentrierte. Einmal hatte er es sogar hingekommen nur einen Finger zu verwandeln. Nur die Arme oder nur die Beine verwandeln zu können, war sicherlich auch reizbar und das Ziel was er sich nun als nächstes setzte.

Dem Weg folgen?
Taichi war der Meinung, dass das Team nun so weit sei, die Chu-Nin Prüfung zu bestreiten. So meldete er die drei an und diese gaben ihre Forumlare ab. Die Theoretische Prüfung war fast schon einfach und auch die Praktische meisterten die drei in Rekordzeit, da sie sich inzwischen respektierten. Sie waren nicht die besten Freunde, aber sie hatten Respekt und kannten die Schwächen des anderen. Also war die praktische Prüfung, eine Reise durch eine von Feinden belagerte Umgebung, wobei die Feinde von Chu-Nin gestellt wurden. Mit ihrer üblichen Combo meisterten sie die Kämpfe und entkamen Situationen die nicht zu bezwingen waren einfach. So wie es das sinnvollste war. Es gab kein Tunier, da in diesem Jahr genug Ge-NIn ausgeschieden waren. Doch es wurde eine Woche beraten wer es denn zum Chu-Nin schaffen würde. Nevio hatte in der Prüfung nicht sichtbar Gebrauch von seinem Bluterbe gemacht. Er hatte nämlich herausgefunden, dass er noch mehr mit diesem anstellen konnte. Wenn er nur die Arme verwandelte, was er inzwischen konnte, mit den Händen, konnte er, wenn er sich konzentrierte, Strom zwischen den beiden Handflächen fließen lassen. Um Gegner schnell und für kurze Zeit außer Gefecht zu setzten ideal. Doch gerne machte Nevio davon keinen Gebrauch. Er setzte die Gewalt sehr sparsam ein und konzentrierte sich mehr darauf, sein Team zu beschützen. Letztendliches wurde auch er zum Chu-Nin ernannt, ebenso wie Botan. Aki nicht, da er nicht aufgefallen war. Alleine konnte er natürlich nicht in einem Team bleiben, also kam Aki in ein anderes Team, wechselte kurze Zeit später jedoch zur Akademie um dort eine Lehre zu beginnen, auch wenn er noch kein Chu-Nin war.
Nevio nahm den Posten als Chu-Nin an und war damit als Truppenleiter berechtigt Truppen an zuführen. Eine Aufgabe der er sich zuerst nicht gewachsen sah. Doch erst einmal sah er sich bei schon erfahrenen Kollegen an wie das überhaupt ging und eignete sich trotz seiner kindlichen Art so etwas wie Autorität an. Man hörte auf ihn, auch wenn er nett und freundlich war. Der Job, so wie er ihn hatte, erfüllte ihn. Er nahm fast nur Missionen an, bei denen es keine Gefahren durch andere Ninjas gab welchen nicht zu entkommen war und wenn doch, dann schützte er den Trupp bis aufs Äußerste.

Masa war nicht zum Chu-Nin geworden, da er in der Prüfung nicht antreten durfte. Er war etwas neidisch auf Nevio, doch auch stolz auf ihn. Die beiden waren inzwischen so etwas wie Brüder. Doch der Gedanke, den Masa und Kirota ihm nahe gelegt hatten, doch eine andere Richtung einzuschlagen beschäftigte Nevio weiterhin.

Möglichkeiten
Als Nevio 15 Jahre alt wurde, und damit schon ein Jahr lang Chu-Nin war, wurde ihm die Ausbildung zum Anbu angeboten. Doch er sah sich die Möglichkeiten an die er hatte. Entweder er ging zur Jagd Abteilung, wo er sicher kämpfen und töten würde. Diese Option wollte Nevio nicht wählen. Eine andere wäre Folter und Verhör gewesen, doch auch dort, wollte Nevio seine Dienste nicht tun. Die letzte Möglichkeit war dann noch die Spionage. Doch damit ging auch Sabotage mit ein und Kirota erklärte ihm, dass auch diese Abteilung mehr Menschen auf dem Gewissen hatte, als die Ninjas der ganzen letzten Generation. Somit lehnte Nevio nach reiflicher Überlegung ab und tat weiter zwei Jahre alt normaler Chu-Nin seinen Dienst. Besonders fiel er nicht auf, vor allem, da er sein Bluterbe nie im vollen Ausmaß nutze. Immer nur so, dass es beinahe nicht auffiel. Doch nun, wo er sich verwandeln konnte, konnte er auch fliegen. Jemanden tragen konnte er nur schwer, eine Person maximal. Ab und zu, in der Nach, flog er über die Wüste und besah sich alles von oben, wie es friedlich da lag. Ab und zu begleitete ihn auch Masa bei seinen Ausflügen. Hier oben war Nevio in der Lage ernsthaft nachzudenken. Viel leichter als unten. Er trainierte auch weiter die Fähigkeiten seines KGs, doch mit 17 Jahren dann traf er eine Entscheidung.

Er hatte ein Gespräch mit Kirota gehabt, welcher ihm nun offen nahe legte eine Ausbildung zum Medic-Nin zu machen. Nevio horchte auf und hörte zu, was er denn lernen würde und was zu seinen Aufgaben gehören würde. Es hörte sich so an, als würde er es packen können. Also tat er es kurzer Hand, bevor er noch einmal darüber nachdenken konnte. Er meldete sich ein. Er wurde sogar auf Anhieb genommen und ab da begann dann die Ausbildung. Neben seinem Job musste Nevio viel lernen, Anatomie und anderes Zeug. Sein Zimmer war manchmal ein Chaos aus Schriftrollen die Quer über den Boden lagen. Schon das erste Jahr war hart. Er bekam eine Grundausstattung für Lehrlinge des Medic-Handwerks. Es kam nicht selten vor, dass er es mit seiner Waffentasche verwechselte, also nahm er ab und zu beides mit. Er lernte auch auf Missionen, wenn er Zeit hatte und ab und zu fragte Kirota ihn dann ab. Masa war inzwischen auch Chu-Nin geworden und hatte sich dazu entschlossen Lehrer auf der Akademie von Suna zu werden, so wie Aki auch. Doch man nahm ihn nicht, da es zu viele Bewerber gab. Zum Medic wollte er sich jedoch nicht ausbilden lassen, da ihm das Interesse fehlte. Also ging er, wie Nevio anfangs, seinen Weg als Chu-Nin.



Ingame-Story[/size][/color]Nevio saß über einer Schriftrolle. Neben ihm zwei Pappschalen. Eine war leer, doch die Soße verriet, dass es mal etwas drin gewesen sein musste, was essbar war. Genüsslich kaute Nevio auf dem letzten Tintenfischbällchen herum und las sich die Schriftrolle durch. Die andere Schale war noch voll und war für die zweite Hälfte des Lernens gedacht. Wenn sie leer wäre, würde er eine Pause machen. »Hey, Nevio!«, rief eine ihm sehr bekannte Stimme. Er sah sich um. »Masa, was gibts?«, fragte er, nachdem er den Tintenfisch herunter geschluckt hatte. »Ich wollte eigentlich nur Hi sagen.«, meinte Masa grinsend. Nevio musste lachen. »Aha. Du magst mir nicht zufällig helfen?«, fragte der junge Mann mit einem Hundeblick der einem kein Nein erlaubte. »Ich glaub kaum, dass ICH dir helfen kann.«, meinte Masa als er sich hinsetzte und über die Schriftrollen las. »Oh… mein… Gott…. Vergiss es, da kann ich dir nicht helfen.«, meinte Masa. »Auch gut. Was hältst du davon, wenn wir draußen etwas trainieren?«, fragte Nevio dann. »Du musst doch…«, begann Masa. »Ach, is langweilig. Außerdem will ich mich mal wieder bewegen. Keine Lust ewig rum zu sitzen und zu pauken.«, murrte Nevio. Masa musste lachen. »Was willste denn trainieren?«, fragte er darauf. »Keine Ahnung… Jiu Jitsu? Oder einfach mal wieder in die Stadt? Leute treffen?«, waren Optionen die Nevio sich durchaus vorstellen konnte. »Na dann lass mal bisschen raus hier.«. Nevio und Masa waren gerade an der Tür, als Kitaro ihnen entgegen kam. »Nevio, ein Chu-Nin will dich mal sprechen.«, meinte er. Nevio zuckte mit den Schultern und ging Tintenfisch-essend zur Tür. »Hm?«, fragte er, da er mit vollem Mund nicht sprechen wollte. Es war ein Chu-Nin, der mit ihm zusammen die Ausbildung zum Medic machte. »Der Sensei will uns sehen. Jetzt.«, eröffnete ihm der Ninja vor der Tür. »Scheiß…«, fluchte Nevio und biss sich dabei erst mal auf die Zunge, drehte um und schnappte seine Sachen die in seinem Zimmer lagen. Schnell räumte er die Schriftrollen zusammen und steckte sie in seine Tasche. Dann schob er sich die Tintenfischbällchen in den Mund und rannte zur Tür. Masa sah ihm ungläubig hinterher… »Wenn ich ihn nicht so gut kennen würde, würde ich behaupten er würde seine Seele für einen Dounut verkaufen…«, murmelte er grinsend. Kirota musste lachen. »Ne, aber für nen Tintenfisch!«, entgegnete er.
Nevio lief dem Chu-Nin hinterher und schluckte die Tintenfische auf einmal herunter… das konnte nicht gut gehen und natürlich verschluckte er sich und kam hustend und vollkommen außer Atem dann am Krankenhaus an. Erst hier nahm er sich die Zeit. Verdammt, kein Tintenfisch bringt mich um, der schon tot ist!, dachte er sich. »Gewonnen!«, rief er jubelnd als er den "Kampf" gewonnen hatte und sah in das Gesicht seines Kollegen, welcher auffällig misstrauisch dreinsah. »Was hast du genommen, dass du vorm Training so gute Laune hast? Ich verpetz dich wenn du nicht teilst!«, scherzte er darauf. »Ach sei ruhig, sonst bewerf ich dich mit Wattebäuschchen bis zu blutest und tacker dich mit nem Zahnstocher an die Tür!«, drohte Nevio grinsend. An die gute Laune die Nevio fast immer hatte, musste man sich erst gewöhnen. Gemeinsam gingen sie dann in das Gebäude.
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