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 Mitten im Wald am Rande des Reiches

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BeitragThema: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mo 04 Apr 2011, 14:14

Dieser dunkle, unwegsame Teil des Waldes wird zumeist von jenen aufgesucht, die es vermeiden wollen, gefunden zu werden.


(cf: Kleines Dorf an der Grenze zu Hi no Kuni)
Ihre Reise war seit dem wenig freundlichen Aufbruch schweigend verlaufen und erst als sie beide recht erschöpft waren, landeten sie mit einigen Schwierigkeiten auf einem dicht bewaldeten Hügel - wobei ihnen erst auffiel, dass es sich dabei um einen Hügel handelte, als sie sich bereits darauf befanden. Die Bäume hatten ihnen von oben die Sicht auf das Land genommen und so hatten sie willkürlich einen Landeplatz gewählt. Eine Lichtung war nicht in Sicht gewesen, daher hatten sie keine Wahl gehabt, als sich durch das dichte, hoch gelegene Geäst zu kämpfen.

Nun hatten sie ihr Lager aufgeschlagen und es war aufgefrischt. Die Sonne würde erst in gut einer Stunde untergehen, dennoch war es hier auf dem Waldboden stockfinster. Ein Feuer konnten sie sich nicht leisten, wenn sie nicht riskieren wollten, den Wald abzufackeln, daher spürten sie nur allzu bald auch die feuchte Kälte, die hier herrschte. Hiro, der das Fliegen weniger gewohnt war als Yumiko, wirkte missmutig und noch distanzierter als sonst. Sein Arm schmerzte und wollte ihm keine Ruhe lassen, doch er hatte es aufgegeben sich zu beklagen. "Ich schätze mindestens einer von uns sollte die Augen offen halten. Wer weiß was sich hier für Gestalten herumtreiben...", schlug Hiro vor und ließ seinen Blick über die Umgebung wandern. Es wäre wenig verwunderlich wenn sich hier allabendlich die Aussätzigen des Feuerreiches träfen, denn in diesem urwalthaften Gestrüpp würde sie so schnell niemand finden.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Sa 16 Apr 2011, 20:13

Warum musste sich Akui von allen möglichen Landungsorten auch unbedingt einen dicht bewaldeten Hügel aussuchen? Nun gut der Vogel konnte nichts dafür… immerhin wollten sie landen, aber trotzdem… das sie hier waren passte ihr nicht. Selbst wenn Ryoko hier wäre, sie würde sie niemals finden und außerdem. War es kalt. Sie konnten kein Feuer entzünden. Das war der Hauptgrund warum sie in eine Decke gewickelt an einem Baum saß und missmutig den Schwertkämpfer betrachtete. Ihre Stimmung war mit… leicht gereizt, sehr treffend beschrieben. “Dann hast du ja schon mal eine Aufgabe für die Nacht Hirolein. Wenn du schon zu sonst nichts zu gebrauchen bist, dann kannst du wenigstens die Augen offen halten.“ sie tat das nämlich schon den ganzen Tag lang. Wenigstens bei so einer kleinen Wache konnte sich dann der Weißhaarige wenigstens als nützlich erweisen. Insofern als nützlich das er sie hoffentlich weckte und lang genug als Köder fungierte bis sich die junge Kunoichi in Sicherheit gebracht hatte. Wie hieß es so schön? Man musste nur schneller sein als der langsamste der Gruppe. Das würde sicher, und wenn sie nachhelfen musste, Hiro sein. Eben jener kleiner Schwertkämpfer von dem sie erwartete, dass er so langsam ihren „Vorschlag“ annahm und damit den unbeliebten Posten der Nachtwache. Schlussendlich blieb ihm ja doch nichts anderes übrig. Zumindest nicht wenn er selbst halbwegs sicher sein wollte.

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Nanikami Ryoko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 17 Apr 2011, 14:31

(Sagen wir Skip --> cf: Suna)

6 Monate hatte sie es geschafft. 6 lange Monate. Eine unvorstellbare Zeit für eine junge Frau aus Takigakure, die sich nichts sehnlicher wünschte, als frei, ganz so wie ein Schmetterling, die Welt zu entdecken. Doch Hideko vereitelte diese ungefährlichen Gedanken und Ryoko nahm ihr Schicksal an um einem sehr viel wichtigeren Menschen die Freiheit zu schenken.
Die Wüste lag hinter ihr und die dichten Baumkronen spendeten wohltuenden Schatten. Der selbstsichere Schritt täuschte über ihre wirkliche Gefühlslage hinweg, denn die stolze Nanikami befand sich nicht auf dem Weg in die Freiheit, sondern lief geradewegs in das nächste Gefängnis, nach Konoha. Ihre Schwester nahm ihr das Versprechen ab, dass sie endlich ein anständiger Mensch werden würde und nach einiger Zeit in schwesterlicher Obhut, auch ihrer eigentlichen Bestimmung als Jonin wieder nachgehen würde. Nur unter dieser Bedingung unterließ es Hideko, die Missing aus Kumogakure zu verraten.
Eigentlich erging es Ryoko in den vergangenen rund 180 Tagen nicht schlecht, sie musste nur kleinere Arbeiten verrichten, bekam mindestens drei Mahlzeiten am Tag, durfte sich sogar zu gesellschaftlichen Anlässen aus dem Haus begeben, aber es war ihr streng verboten Sunagakure no Sato zu verlassen, andernfalls hätte Hideko ihr Schweigen über Yumiko gebrochen. Aus diesem Grund verzichtete die Schwarzhaarige auch auf jeden noch so kleinen Fluchtversuch, denn noch mehr als die Einsamkeit hätte sie die Gewissheit gequält, Yumi ans Messer ihrer Verfolger geliefert zu haben.
Ryo glaubte nicht mehr an Wunder, als sie das raschelnde Laub unter ihren Füßen hörte. Zwar hatte sie sich noch nicht damit abgefunden ihr weiteres Leben in den Dienst des Feuerreiches zu stellen, aber realistische Alternativen gab es so gesehen ebenfalls nicht. Hideko meinte die Arbeit würde ihr helfen, die Flausen aus dem Kopf zu bekommen. Immerhin konnte es doch unmöglich ihr Ernst sein, einer anderen Frau ihre Liebe zu schenken. Sie würde schon noch erkennen, dass es nichts erfüllenderes als einen Mann und eigene Kinder gab. Hideko als ihre Schwester war ja schließlich das beste Beispiel für diese Behauptung. So musste die unglückliche Ryo nicht nur 6 Monate lang ihren Arrest, sondern auch die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Schwester ertragen lernen.
Sicher, die Sonne Sunas schenkte ihr eine überaus gesunde Bräune und trug nur mehr dazu bei, dass die Männer sie als eine exotische Schönheit ansahen, doch dabei blieb es auch. Sie redete mit keinem von Ihnen auch nur ein Wort, schenkte ihnen nicht ein Lächeln, verhielt sich also auf ganzer Linie Ryokountypisch. Nur eine einzige Person war in der Lage sie aus ihrer Lethargie zu reißen, doch die Chancen diese Person je wieder zu sehen standen denkbar ungünstig.
Gedankenverloren schlenderte sie durch den dichteren Teil des Waldes, bald würde die Sonne untergehen, doch hier schien es, als hätte sich der Feuerball bereits zur Nachtruhe begeben. Ihre knappen und wie immer viel zu freizügigen Sachen boten keinen Schutz vor der feuchten Kälte des Bodens, so dass sie in ihrer Tasche kramte und einen schlichten dunkelblauen Umhang hervorholte. Schwungvoll warf sie ihn sich um und hörte gleichzeitig ihren Magen knurren. Ein weiterer Blick in ihre Tasche verriet ihr, dass ihr Proviant aufgebraucht war und sie sich wohl selbst versorgen müsste, wenn sie nicht bis zu ihrer Ankunft im Dorf warten wollte, denn diese konnte sich noch etwas hinziehen. Durch ein plötzliches Rascheln im Unterholz neugierig gemacht, folgte sie still ihrer geheimnisvollen Spur. Das ging eine ganze Weile so bis die junge Kunoichi feststellen musste, dass sie etwas die Orientierung verloren hatte. Dieser dicht bewaldete Hügel war ihr vorher noch nie aufgefallen, doch neben ihrer Orientierungslosigkeit, meldete sich auch ihre innere Stimme. Vielleicht sollte sie ein wenig auf der Hut sein und sich nicht ganz so unbeschwert durch den Wald bewegen. Ryoko hatte das ungute Gefühl, dass sie nicht allein war. Vorsichtig bewegte sie sich weiter auf die Spitze des Hügels zu und meinte sogar Stimmen zu hören. Wie ungewöhnlich in diesem Dschungel. Wer weiß wem sie hier auf die Schliche gekommen war. Als sie noch drei behutsame Schritte nach vorn tat, erkannte sie direkt vor sich einen Schemen. Jetzt galt es zu entscheiden, wie sie sich verhalten sollte. Da dieses Anschleichen eigentlich sogar nicht die Art der Schwarzhaarigen war, tat sie das, was sie immer tat: Munter hineinplatzen, ohne sich um die möglichen Konsequenzen zu sorgen. Fünf weitere Schritte brachten sie genau neben einen hellhaarigen Jungen, dem sie die Hand auf die Schulter legte. Wen er sie nicht schon vorher gehört oder gespürt hatte oder total abgebrüht war, durfte er zumindest etwas zusammenzucken.
„Ich bin dein Freund wenn du dein Essen mit mir teilst, wenn nicht dann will ich lieber nicht in deiner Haut stecken.“ Diese Worte waren nicht als Drohung gemeint und klangen dementsprechend eher belustigend als bedrohlich. Allerdings war Ryoko die Antwort dieses Dreikäsehochs vollkommen egal, denn ihre Augen erspähten etwas, von dem sie gedacht hätten, es für immer verloren zu haben. Gab es etwa doch eine höhere Macht, die manchmal kleine Wunder geschehen ließ? Doch jetzt war nicht die Zeit zum Nachdenken, jetzt war die Zeit um verdutzt eine weißblonde Schöne anzustarren. „Yumi ….?“ kam noch über ihre Lippen, bevor sie gänzlich zur Salzsäule erstarrte, weil sie einfach nicht glauben konnte, was gerade geschah.

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mi 20 Apr 2011, 14:15

Hiro hatte nicht mit etwas anderem gerechnet und fügte sich - dennoch eher genervt - dem Urteil der Kunoichi. Lange blieb es still, ehe Hiro auf ein Rascheln aufmerksam wurde. Vermutlich war es nur ein Tier, dass ihre Anwesenheit gewittert hatte, doch man konnte ja nie wissen, was so auf einen wartete. Die Hand auf der Schulter ließ ihn zwar nicht zusammenzucken, doch zumindest spannten sich seine Schultern merklich, als sei er bereit anzugreifen. Dies war aufgrund seiner Kondition zwar eher schwierig, aber zumindest nicht unmöglich. Als die Person ihn ansprach, wandte er den Kopf, seinen üblichen ausdruckslos-kühlen Blick aufgesetzt, als wolle er die Fremde damit höchstpersönlich einfrieren.

Ehe er auf ihre seltsame Vorstellung reagieren konnte, hatte sie die schlafende Yumiko entdeckt - und schien sie offensichtlich zu kennen. "Yumiko!", rief Hiro zu der Schlafenden hinüber, damit diese sich die Fremde einmal ansah. Wenn die beiden sich kannten, konnte seine Begleitung wohl besser einschätzen, ob es sich bei dem unerwarteten Besuch um einen positiven oder negativen Gast handelte. "Yumiko, du hast Besuch", fügte er hinzu und wartete, bis die junge Frau aufgewacht war. Die Fremde selbst ignorierte er schlichtweg, er hatte nichts mit ihr zu schaffen und hatte auch ohne sie schon genug Probleme. Eines davon war Yumiko, oder zumindest ihre Art, die Führungsrolle zu übernehmen. Sobald er die Möglichkeit dazu hatte, sollte er sich absetzen... zumindest sofern sie sich in der Nähe einer Zivilisation befanden, die sich um seinen Arm kümmern konnte.
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Hiruma Yumiko
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mi 20 Apr 2011, 21:36

Wie schön. Keine Widersprüche. Nicht dass welche geduldet worden wären, doch so war es doch gleich ein Stück angenehmer für alle Beteiligten. Da es schon ein langer Tag war und Yumi in den letzten Tagen nicht unbedingt zu den Menschen gehört hatte die viel schliefen… dämmerte sie nicht nach allzu langer Zeit auch weg. Holte ihren Halbschlaf der Gerechten nach. Zumindest hätte sie das gerne. Nach, in ihrem empfinden, nur sehr kurzer Zeit wurde sie auch wieder sehr unsanft vom kleinen Weißkopf geweckt. Nur unwillig öffnete sie die Augen und registrierte gar nicht was der unfähige Schwertkämpfer ihr noch zurief. Nachdem sie aber einige Male müde geblinzelt hatte und versuchet ihn zu fixieren… traf es sie wie ein Schlag. Das was sie in ihrer Müdigkeit erblickte war nämlich nicht Hiro, sondern ein weitaus wundervolleres Wesen. Unter Tausenden hätte sie diese Frau erkannt. Auch wenn ihre Haut nun noch dunkler schien als zuvor. Es war ja auch nicht gerade hell und unter der Sonne konnte sie wieder gleich ganz anders aussehen. Solange hatte die Weißblonde die kleine Schewrtkämpferin gesucht und dann tauchte sie da auf wo man sie am wenigstens erwartete. Langsam richtete sich die Größere auf, den Blick starr auf die Schwarzhaarige gerichtet. Man sah das Lächeln förmlich aus dem Herzen springen, mitten ins Gesicht und von da wollte es ganz offensichtlich nicht doch auch noch bleiben. Yumikos Lippen blieben aber zum Glück im Gesicht. Weniger standhaft erwies sich die Person selbst. Diese nämlich war inzwischen schon auf Ryoko zugestürmt und ohne ihr die Chance zu geben sich zu wehren umarmt. “Al!“ rief sie, ohne ihre Freude überhaupt verbergen zu können, aus. Aufmerksame Beobachter konnten jedoch spätestens jetzt erkennen, dass die neu Angekommene nicht nur umarmt wurde… sie wurde festgehalten. Und das mit aller Kraft

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Zuletzt von Hiruma Yumiko am So 24 Apr 2011, 13:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Sa 23 Apr 2011, 06:46

Der kleine uninteressante Teil von Yumikos Reisegruppe war mit einem Schlag vergessen, mochte er ihr auch so viele frostige Blicke zuwerfen, wie er nur konnte – er war männlich, er war klein und war eines Vergleiches mit der wunderschönen Hiruma nicht einmal im Ansatz wert.
So schnell wie die Weißblonde auf sie zugestürmt war, hatte sie als Neuankömmling nicht die geringste Chance diesen Augenblick überhaupt richtig zu realisieren. Ebenso spürte sie erst nach einigen endlos Sekunden die feste Umarmung Yumis, ihre Wärme, die in der Dunkelheit des Waldes sehr angenehm war, ihren Geruch, der noch viel angenehmer war und an den sie sich schon beinahe nicht mehr hatte erinnern können. Oft schon hatte sie von ähnlichen Situationen geträumt und immer waren ihre Erwiderungen furchtbar passend, doch im Jetzt, hier in der Wirklichkeit, kam es ihr vor, als wenn sie keinerlei Kontrolle mehr über ihren Körper hatte. Ihre überschießende Gefühlsreaktion ließ auf sich warten, viel zu lange auf sich warten.
Allerdings, es war zu bedenken, dass Ryo sich auch nicht wirklich bewegen konnte. Immerhin versuchte die Schwarzhaarige noch ihre Arme um Yumis Hüften zu legen und ihre kühle an die erhitzte Wange der sie Festhaltenden zu legen. „Ich habe dich … vermisst, so entsetzlich vermisst.“ flüsterte sie ihr gequält zu und nun war ihr, als würde ein Gebirge von ihrem Herzen fallen und sie endlich wieder frei atmen konnte. Die neu gewonnene Freiheit nutzte ihr Körper auch gleich, um eine Träne loszuwerden – die hoffentlich keiner der Anwesenden bemerkt hatte. Ryoko oder auch Al, wie Yumi sie nannte, wünschte sich nichts sehnlicher, als diesen Moment niemals enden zu lassen, doch das zu entscheiden lag einzig in der Macht der Kumo-Nin … .
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 24 Apr 2011, 14:13

Ein wunderbarer Moment. Endlich hatte sie ihre Ryo wieder gefunden. Noch besser war eigentlich die Sache dass sie mit der Vermissenssache nicht allein dastand. Auch wenn Yumi von Natur aus eher optimistisch eingestellt war, dachte sie in wenigen Schreckensmomenten was passieren würde wenn Ryo sie schon lange wieder vergessen hatte. Nur eine Sache trübte diesen Moment, welcher nahe der Perfektion schwebte. Die Rede war hierbei von einem gewissen weißhaarigen Trottel mit einem gebrochenen Arm. Gut ohne ihn wäre sie jetzt nicht hier und hätte gewiss nicht ihre Ryoko wieder entdeckt, jedoch hätte er sich ja auch ruhig einmal in Nichts auflösen können nach dem er nicht mehr von Nutzen war. “Ich hab dich auch vermisst… und gesucht. Jetzt bist du da…“ man merkte der Blonden wohl an, dass sie selbst gar nicht so recht wusste was sie eigentlich sagen wollte. Sehr wohl deutlich wurde aber dass sich der Klammergriff um die schwarzhaarige Schönheit weitaus lockerer wurde, als sie die angenehm kühle Wange von Ryoko spürte. Nach ihren letzten gestammelten Worten fand die junge Frau auch zum Glück etwas ihre Fassung wieder. “Ich hab gleich gesagt, dass das ’ne scheiß Idee ist!“ versuchte sie ihre Wiedersehensfreude ein wenig mit Vorwürfen zu überspielen. Immerhin musste sie ein halbes Jahr lang darauf verzichten Ryo zu sehen und das alles nur weil sie auf diese ach so lustige Idee gekommen war. Wirklich ihr einen Vorwurf machen tat Yumi allerdings nicht. Sie selbst hatte ja auch eingesehen, dass es nötig war.

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Di 26 Apr 2011, 16:17

Nachdem Ryoko wieder etwas aus Yumis Umarmung gelassen wurde, hatte sie auch das erste Mal eine wirkliche Chance den Blick auf ihr entzückendes Gesicht fallen zu lassen. Die Schwarzhaarige hatte das Gefühl, dass die Weißblonde in den letzten 6 Monaten noch sehr viel schöner geworden ist, als sie deren Schönheit in Erinnerung hatte. Hoffentlich lag das nicht maßgeblich an ihrer Abwesenheit. Dann sprach Yumi ein sehr unangenehmes Thema an: Suna, ihre Schwester und alles was damit zusammenhing. Eigentlich hatte Ryo ein riesiges Problem, wenn sie sich bis morgen Abend nicht in Konoha melden würde, doch daran wollte sie nicht denken und das konnte sie schon gar nicht in dieser Situation erzählen. Aus diesem Grund setzte sie ihre Gute-Laune -Maske auf und verdrängte einfach alle schlechten Gedanken aus ihrem Kopf. „Natürlich war das eine bescheuerte Idee, aber Dir hat sie doch schließlich geholfen oder nicht?“ meinte die Nanikami erheitert. Sie würde dieses Opfer jederzeit wieder für sie eingehen, doch wenn es nach ihrer Schwester ging, sollte es nie wieder zu so etwas kommen. Die Leichtsinnige hasste sich beinahe selbst dafür, dass sie je mit Yumi nach Suna gereist war, alles hätte so viel anders verlaufen können. Was noch erschwerend zu der Tatsache hinzu kam, war dass Hideko auch noch die zwei Mädchen bei sich hatte. Und die würden zur Not ihre mit den zwei Missing Damen erlebte Geschichte auch etwas ausbauen, um Yumi und Ryo als Nuke bloß zu stellen. Doch wie sie es sich vorgenommen hatte, sprach die Schwarzhaarige dieses Thema nicht an, noch nicht. Dennoch schaute sie die Hiruma interessiert lächelnd an, ganz so, als wollte auch sie ihr eine Frage stellen. „Was ist mit Dir? Was hast du im letzten halben Jahr erlebt?“ und etwas leiser, auf den Weißhaarigen deutend, fragte sie „Und wer ist das eigentlich?“ nicht das sie das ernsthaft faszinieren würde. Nur Yumiko vermochte das.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mi 27 Apr 2011, 01:31

Geholfen? Wenn Yumi darüber nachdachte… hatte diese Idee zur schmerzhaftesten Phase in ihren bisherigen Leben geführt. Noch schmerzhafter und grausamer als ein Leben im Käfig der sich Kumogakure nannte. Da es Ryoko jedoch, hoffentlich, nicht anders ergangen war erzählte sie ihr lieber nicht, dass sie von Anfang an Recht hatte. Sie hätten das verdammte Haus in die Luft sprengen sollen und sich dann auf Teufel komm raus aus dem Staub machen. Das nächste Mal wenn sie in eine solche Situation kommen würden, würden sie sich definitiv an den Plan der Weißblonden halten. Ryos Ideen hatten dafür gesorgt dass sie Mörder wurden, zwei minderjährige Kinder an der Backe hatten UND dass sie ein halbes Jahr getrennt waren. Schlechte Ideen schienen der Makel, der die ansonsten perfekte Schwarzhaarige abrundete. Nun fragte eben jenes wundervolle Wesen was Yumiko in dem halben Jahr erlebt hatte. Und wer der kleine Weißhaarige war. “Nun ja ich habe dich gesucht… also war ich ständig unterwegs. Ich hab nicht viel erlebt… bis… ich Hiro getroffen hab. Er ist so was wie ein alter Bekannter.“ und ein Arschloch, so fügte die junge Missing-Nin in Gedanken hinzu. “Das Doofe ist nur, dass meine alten Bekannten noch im Dienste Kumogakures stehen. Also musste ich ihn erst fertig machen und hab ihn dann zur Sicherheit den Arm gebrochen.“ besonders der letzte Teil schien ihr beim Erzählen besonders viel Spaß zu machen. Zumindest konnte sie ein Grinsen nicht unterdrücken. “Hätte ich allerdings gewusst, dass er danach mitkommen will hätte ich seinen Arm ganz gelassen…“ vor allem deshalb weil sie ihn dann jetzt guten Gewissens hätte verscheuchen können. So konnte sie ihn ja nirgendwo hingehen lassen. Verdammtes Verantwortungsgefühl aber auch.

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mi 27 Apr 2011, 11:18

Ryo hörte ihrer Yumi mehr als aufmerksam zu und kam, als sie geendet hatte, zu dem unausweichlichen Schluß, dass dieser hellhaarige Kerl ihr mehr als nur im Weg stand. Ohne noch lang darüber nachzudenken, beschloss die verspielte Missing, dieses Problem für ihre geliebte Yumiko zu beheben. Schließlich würde er ihnen nur furchtbar im Weg stehen und das konnten sie nicht auch noch gebrauchen. Er erfüllte einfach nicht die notwendigen Auswahlkriterien, um weiter mit ihnen reisen zu dürfen, erschwerend hinzu kam, dass er ein Mann und verletzt war. „Ich kümmere mich später darum, Yumi … doch zuerst möchte ich Dir gern etwas zeigen!“ grinsend nahm sie die Hand der Weißblonden und führte sie einige Meter von ihrem Lager weg, so dass der Verletzte sie zumindest nicht mehr sehen konnte..
„Eigentlich habe ich dich noch sehr viel mehr vermisst, als ich es vor diesem Kerl zeigen könnte ...“ das war auch genug von dem was die Schwarzhaarige sagen wollte, bevor sie Yumi unwirsch zu sich zog und küsste. Sie küsste sie mit all der aufgestauten Begierde und Sehnsucht der letzten Monate und würde eine eventuelle Gegenwehr nicht dulden, denn sie wollte die junge Frau. Und das jetzt.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Do 28 Apr 2011, 15:51

Sie würde sich darum kümmern? Was Ryo damit meinte, würde die junge Frau wohl nicht so schnell herausfinden. Es konnte sie wohl auch nicht weniger interessieren. Denn die wunderschöne Schwarzhaarige wollte ihr etwas zeigen. Einige Meter weiter in den verdammten Wald hinein. Sie ahnte bereits worauf dies hinauslaufen würde. Ihr Verdacht bestätigte, auch wenn Ryoko sich ungehaltener zeigte als erwartet. Nach genau 187 Tagen die sich die beiden nicht einmal gesehen hatten schien das jedoch auch verständlich. Yumiko ging es da ganz ähnlich: Gegenwehr? Aber so was von gar keine Spur. Wer würde sich schon gegen etwas wehren was man selbst so sehr wollte? So war es auch kein Wunder, dass ein ständiger Begleiter der beiden jungen Frauen wieder einmal seinen Auftritt hatte. Der Schützer aller unschuldigen Seelen, Wächter der Moral. Heute ganz in Blau, verziert mit niedlichen Schafen die auf einer scheinbaren Wiese grasten. Der ultimative… der einzige… der großartige… Zensurvorhang

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Sa 30 Apr 2011, 08:26

Das erste Mal nach ihrer wirklich langen Abstinenzphase fiel doch ein wenig knapp aus. Doch das sollten Nummer zwei, Nummer drei und sogar Nummer vier qualitativ, sowie auch quantitativ wieder gut machen können. Mitten in der Nacht kuschelten sich die beiden Schönheiten erschöpft nebeneinander. Die bezaubernde Yumiko schlief bereits, als es zu regnen begann, ganz so, als wollte der Himmel die bösen Mädchen von ihren Sünden reinwaschen. Das ließ Ryoko natürlich nicht zu und breitete ihren wasserdichten Umhang über die Schlafende und sich Selbst aus. Durch das beständige Trommeln der Regentropfen fand sich bald auch die Schwarzhaarige im Reich der Träume wieder.
Am nächsten Morgen, kurz nach dem Sonnenaufgang, war die Missing aus Takigakure auch schon wieder wach. Ein kurzer Seitenblick zu ihrer so lang verschollenen Gefährtin ließ Ryo lächeln und vorsichtig aufstehen, um sie nicht aufzuwecken. Genüsslich streckte sie sich in der Morgensonne, während sie danach etwas mühsam ihre Sachen zusammensuchte, schließlich wollte sie sich nicht gänzlich nackt vor dieses suspekte männliche Wesen stellen. Allerdings half ihre aktuelle Kleidung nicht, irgendeine Körperpartie zu verstecken, sondern sie im Gegenteil noch hervorzuheben. Aber vielleicht konnte ihr das ja bei ihrer Überzeugungsarbeit nützlich sein, wenn der junge Mann nicht gerade seines Gleichen vorzog oder vollständig asexuell war. Denn Ryoko hatte einen Traumkörper und Niemand wusste das besser als sie selbst.
Nachdem sie ihr Katana aufgehoben hatte, schlich sie wieder zu dem ursprünglichen Lagerplatz zurück. Wenn der Junge Wache gehalten haben soll, dann hatte er seinen Job nicht gerade gut gemacht, denn er schien eingenickt zu sein. Genau aus diesem Grund tippte die Schwarzhaarige der Schlafmütze auch mit ihrem verzierten Schwert in die Brust. „Hey, wach auf! Wenn du unserer Prinzessin nicht weiter im Weg stehen willst, solltest du jetzt gut zuhören.“ gutmütig wie sie war, nahm sie ihre Waffe wieder an sich, blieb aber weiterhin hochmütig vor ihm stehen, ganz so, als wollte sie ihm zeigen, dass sie etwas Besseres war.
„Mein Name ist Al und ich kenne in Konoha zufällig Jemanden, der sich das hier“ dabei musste sie ganz einfach, sadistisch veranlagt wie sie war, seinen verletzten Arm berühren „mal ansehen könnte. Danach kannst du wieder deiner Wege gehen. Ist das nicht das, was du willst?“ sie schenkte dem Weißhaarigen ein freigiebiges Lächeln. Noch war sie gut gelaunt, doch ihre Stimmung konnte schneller umschlagen, als es dem Kerl lieb sein würde. Doch sie musste nicht freundlicher zu ihm sein, als es unbedingt nötig war. Schließlich hatte sie nicht vor eine längere Bekanntschaft mit ihm zu begründen.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Sa 30 Apr 2011, 16:58

Es war wohl Hiros Glück, dass er für Frauenkörper ebenso wenig etwas übrig hatte, wie für Männerkörper. Sonst hätte er nach dem Auftritt der Fremden sicherlich ein paar wichtige Gliedmaßen weniger gehabt. Pflichtbewusst war er die ganze Nacht über seiner Arbeit nachgegangen und hatte Wache gehalten, anstatt, wie geplant, nach der Hälfte der Nacht die Wache an Yumiko zu übergeben. Erst gegen Ende der Nacht war er eingenickt, mit der Gewissheit, dass die beiden Frauen sich ohnehin besser wehren konnten als er selbst und sie selbst Schuld waren, wenn sie sich lieber anderweitig vergnügten, als aufzupassen. Dennoch wirkte er entsprechend erschöpft, als die fremde Frau ihn weckte, was jedoch seiner üblichen kühlen Maske keinen Abbruch tat. So hätte man denken können, der Weißhaarige sei lediglich sehr gelangweilt.

Die Fremde machte Hiro einen Vorschlag, den er unmöglich ablehnen konnte. Dass sie ihm dabei mit ihrer Berührung Schmerzen zufügte, ließ er sich nicht anmerken. Vor seiner Freundin - falls man Yumiko als eine solche Bezeichnen mochte - schlecht dazustehen war eine Sache, die bereits stark Hiros Stolz angriff. Vor der Fremden das selbe zu tun, war ein Ding der Unmöglichkeit. "Das ist eine hervorragende Idee", stimmte er zu. "Ich habe nicht vor euch aufzuhalten." Vermutlich kam er allein besser zurecht, er hätte mehr Ruhe zum Trainieren und konnte sich voll und ganz darauf konzentrieren, seinen Bruder zu finden. Auf keinen Fall würde er zurückgehen und sich in diesem Vorhaben weiter aufhalten lassen.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 01 Mai 2011, 12:39

So, der Weißhaarige fand ihren Vorschlag also ganz hervorragend. Na mal schauen, ob er ihn sich auch so grandios erarbeiten konnte … .
Immerhin fand es Ryoko schon etwas seltsam, dass er sich von ihrem Anblick nicht im Geringsten aus dem Konzept bringen ließ.
Was für ein dummes, ignorantes Geschöpf!
Ohne noch lang zu fackeln, setzte sie den Kerl von ihrer Idee in Kenntnis.
„Du weißt vielleicht, dass man nicht immer alles umsonst bekommt, Kleiner. Und genau das ist der springende Punkt. Wenn du behandelt werden willst, musst du Dir diesen Vorzug auch verdienen. Vielleicht fragst du dich, was ich wohl damit meinen könnte, aber ich will dich nicht länger auf die Folter spannen.“ Ein Lächeln verschönerte ihr Gesicht, welches allerdings überhaupt nichts Gutes verhieß.
„Du musst gegen mich kämpfen! Da du in deinem erbärmlichen Zustand niemals gegen mich gewinnen könntest, komme ich Dir etwas entgegen. Ich kämpfe ebenfalls nur mit einem Arm und du darfst entscheiden, ob mit dem Schwert oder mit den Fäusten. Jegliche Art von Ninjutsu ist selbstverständlich verboten. Der Kampf ist vorbei, wenn einer von uns Beiden aufgibt. Was sagst du? Bist du dabei und versuchst es oder willst du noch wochenlang mit einem gebrochenen, unbehandelten Arm herumlaufen?“ das weiter bestehende Lächeln zeigte erstaunlicherweise keine Häme, sondern war lediglich von der Vorfreude auf ein kleines Geplänkel geschmückt. Der Junge sollte dieses großzügige und durchaus faire Angebot annehmen, nicht das die Nanikami es sich noch einmal anders überlegte … .
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mo 02 Mai 2011, 13:44

Hiro war inzwischen auf die Füße gekommen, musterte die Fremde nun auf Augenhöhe. Ihren Vorschlag hörte er sich an und seufzte dann innerlich. Das war keine gute Idee. Das war alles andere als eine gute Idee. Es war eine sehr, sehr schlechte Idee. Dennoch war es die beste Möglichkeit die Hiro hatte und mit ein wenig Glück unterschätzte die Frau ihn genug, als dass er daraus einen Vorteil ziehen könnte. "Faustkampf. Mein Schwertarm ist verletzt", antwortete er schlicht. Der gebrochene Arm war mitsamt Schiene an seinen Oberkörper gebunden, sodass er nicht stören würde.

Im Waffenkampf hätte der Jonin die Fremde sicherlich schlagen können. Im Ninjutsu ohnehin. Dessen war er sich sicher. Sein einziger Vorteil im Taijutsu würde seine hohe Geschwindigkeit sein, sowie seine Zielgenauigkeit. Auf außerordentliche Kraft hatte Hiro beim Training nie großen Wert gelegt. Zum Nachteil würde es werden, dass er die Fremde nicht einschätzen konnte. Er hatte sie noch nie gesehen, erst Recht nicht im Kampf, und sie schien sehr überzeugt von sich zu sein. Zudem hatte sie, im Gegensatz zu ihm selbst, keine offensichtliche Schwachstelle. Selbst wenn sie einarmig kämpfte, so war er durch seinen Bruch leicht zu verletzen. Am Ende würde er den Kampf vielleicht sogar verlieren und mehr Verletzungen davontragen, als er bereits hatte. Ungünstig... Dennoch, es führte kein Weg an dem Kampf vorbei, wenn Hiro seinen Arm anständig versorgen lassen wollte.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mo 02 Mai 2011, 15:43

Als sich der Weißhaarige entschied, dass sie nur mit ihren Fäusten kämpfen würden, lehnte die junge Frau ihr Schwert an den nächstgelegenen Baum. Ihr Gesicht zur Baumrinde gewandt, hätte sie am liebsten laut losgelacht, denn auch wenn sie ohne ihr geliebtes Katana kämpfen musste, so hatte sie ja noch ein paar Chakramesser, welche sie gern als Schlagringe nutzte. Einen von diesen setzte sie auch sogleich auf ihre Hand mit der sie kämpfen wollte: links. Für sehr viele eher ein Handicap, doch für Ryoko war es alles andere als das. Vielleicht würde auch das auch der Kleine denken und vermuten, dass sie ihn auf ganzer Linie unterschätzte, doch das tat die ehemalige Jonin ganz sicher nicht. Sie war zwar keine begnadete Taktikerin, doch ein wenig mitdenken konnte sie schon noch. Immerhin musste auch sie ihren Gegner erst noch einschätzen lernen.
Während sie sich umdrehte, um wieder zu dem Jüngelchen zu gehen, bemerkte sie, dass sie ja noch barfuss war. Nichts gerade gut für einen Kampf auf dem Waldboden, doch der Kleine sollte ja wenigstens den Hauch einer Chance für sich sehen.
Breit lächelnd stellte sie sich vor ihn und musste feststellen, dass er sich ja wirklich auf Augenhöhe mit ihr befand. Tja, hoffentlich beging er nicht den schlimmen Fehler seine Höhe mit ihrer wahren Größe zu verwechseln. Den Schlagring so gut es ging hinter dem Rücken, neben ihrer anderen Hand versteckend, ließ sie sich sogar dazu hinreißen, im noch einen weiteren Vorteil zu geben.
„Ich kämpfe mit links und ohne Schuhe. Du musst dich nicht zurückhalten nur weil ich eine Frau bin, ich werde das nämlich auch nicht tun.“ teilte sie ihm grinsend mit. „Und weil du verletzt bist, darfst du auch beginnen.“ Ryokos Großzügigkeit war heute aber auch wirklich nicht zu überbieten, doch sie war gespannt, womit der wackere Knabe beginnen würde. Sie zu beeindrucken durfte sehr schwierig werden, schließlich befand sie sich gerade vollends in ihrem Element.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Di 03 Mai 2011, 23:02

Während die Fremde sich vorbereitete überlegte Hiro es sich anders und band seinen Arm umständlich auf seinen Rücken. Dadurch war er weniger angreifbar und hatte dennoch genug Freiheit um zu kämpfen. Zudem musste er nicht mehr so sehr auf seine Vorder-Deckung achten. Und er hatte kaum vor, ihr den Rücken zuzuwenden. Dafür musste er nun wohl auf alles verzichten, was ihn mit dem Rücken aufkommen ließ, aber das würde er schon hinbekommen, es gab ja Möglichkeiten.

Nun sprach sie ihn an. Hiro sah alles andere als begeistert auf. Ihm war anzumerken, dass er wenig Lust auf diesen Kampf hatte und sich seiner Nachteile durchaus bewusst war. Aufmerksam beobachtete er seine Gegnerin, analysierte ihre Kampfhaltung so gut die schlechten Lichtverhältnisse es ihm erlaubten. Sie war sehr von sich überzeugt, soviel stand fest. Nun, da sie ihm den ersten Schlag anbot, würde er erst einmal sehen müssen, wie hoch ihre Reaktionsgeschwindigkeit war, ob sie defensiv oder offensiv agierte, aggressiv oder berechnend. Zurückhaltend war wohl eher ausgeschlossen, so wie sie sich verhielt.

Sie würde mit links kämpfen und hatte beide Hände hinter dem Rücken. Dementsprechend griff Hiro sich von der rechten Seite aus an. Er nutzte nur einen Bruchteil der Geschwindigkeit, zu der er eigentlich in der Lage war, um neben ihr aufzutauchen. Von dort aus schlug er mit angespannter Hand nach ihrer Halsschlagader, mit Kraft, die gerade gering genug war, um keinen zu ernsthaften Schaden zu verursachen. Wenn sie tatsächlich gute Reflexe hatte, konnte sie ihn vielleicht abwehren. In dem Fall würde er sie abwehren, denn er war auf die Bewegung ihrer linken Schulter fokussiert, ohne welche die Frau keinen Angriff tätigen konnte, wenn sie sich an ihre eigenen Regeln hielt.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Mi 04 Mai 2011, 16:14

Er befolgte ihren Rat zu beginnen. Was für ein braver Junge er doch war. Irgendwie konnte es sich Ryo gut vorstellen, ihn als kleinen Schoßhund und Mädchen für alles zu behalten. Mal schauen was Yumi dazu sagen würde.
Dann kam der große Moment: Er griff sie an und die Schwarzhaarige hoffte inständig für ihn, dass es noch nicht alles war, was er zu bieten hatte. Doch vorerst blieb sie seelenruhig genau da stehen, wo sie eben stand und beobachtete ihn weiter. Seine Geschwindigkeit war ja noch angemessen, aber seine körperliche Kraft, mit der er versuchte ihre Halsschlagader böse zu verletzen, war einfach nur lächerlich. So ließ sie sich mit Vorsatz treffen, ihr Oberkörper gab dem Schlag nach, wurde jedoch bald wieder in seine normale Position gebracht. Seine Hand würde an ihrem Hals nicht wirklich weiterkommen, es verursachte einen dumpfen, für die Missing nicht wirklich ernstzunehmenden Schmerz, an dieser ungeschützten Stelle getroffen zu werden, der einherging mit einem Gefühl des Schwindels, des kurzzeitigen Schwarzswerdens vor den Augen und würde vielleicht einen blauen Fleck zur Folge haben, doch das war noch keine Verletzung - zumindest nicht für Ryos Maßstäbe. Mit sowas sollte ein erfahrener Shinobi umgehen können und sich davon schon gar nicht beeindrucken lassen. Sie hatte alle diese Symptome, doch sie blieb aufrecht stehen und atmete einfach ruhig und tief ein und aus. Wenn sie für eine optimale Sauerstoffzufuhr sorgte, dass wusste sie, waren diese Probleme schnell wieder überstanden.
Und wenn sie sich nun noch seine Statur ansah, konnte sicher auch nicht sehr viel mehr Kraft nachkommen. Wegen seines überragenden Tai-jutsus war er bestimmt nicht zum Jonin berufen wurden, aber das konnte der Schwarzhaarigen auch egal sein, schließlich war genau das ihr Steckenpferd. Da mochte er so lange in dem Rang sein, wie er wollte, es würden sich stets Stärken und Schwächen zeigen, welche man zwar durch hartes Training abmildern, doch nie vollständig ausmerzen konnte. Zugegeben, die Nanikami war für eine Frau wirklich ungewöhnlich hart im Nehmen, doch auch das war das Ergebnis jahrzehntelangen Trainings und wenn sie es denn wüsste, dann würde sie dafür auch ihrer Mutter danken, welche ihr so ein hervorragendes Erbgut überlassen hatte, dass für sie doch so ganz und gar kein Fluch war. Für sie wäre es ein Fluch gewesen, wenn er seine Ninjutsus einsetzen hätte können, denn diese Form des Kämpfens schien ihm mehr zu liegen. Tja, großes Pech für ihn, großes Glück für Ryoko. Doch was nun? Vielleicht traute der Kleine sich auch einfach noch nicht richtig. Die Missing lächelte ihn förmlich verständnisvoll, immer noch mit den Händen auf dem Rücken, an und drehte sich, so dass sie ihm ins Gesicht schauen konnte. Eine sehr ungewöhnliche Reaktion Ryokos, doch weil er verletzt war, ermahnte sie sich dazu, etwas mehr Geduld mit ihm zu haben.
„Ich fürchte, dass war wohl nichts, huh? Versuchs nochmal und kämpf nicht so halbherzig, denn sonst langweilst du mich. Und glaub mir, es ist nicht gut für dich, wenn ich Langeweile habe.“ klärte sie ihn grinsend auf, ganz so wie es sich für Jemanden gehörte, der fair spielen wollte. Zumindest vorerst.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Fr 06 Mai 2011, 11:15

Hiro wusste, dass der Schlag allein sie nicht kampfunfähig machen würde, doch wenn ihn seine Anatomiekenntnisse nicht täuschten, würde er dennoch einen Effekt haben. Mindestens Schwindel, wenn nicht sogar ein kurzzeitiger Sichtverlust. Er würde sicher nicht warten, bis die junge Frau diesen überwunden hatte, statt dessen nutzte er ihn aus und als sie begann, tiefer zu atmen, zog er seine Hand von ihrem Hals zurück und aus der selben Bewegung formte er eine Faust und zielte noch während sie großspurig daherredete auf ihren Solar Plexus. Wenn dieser Schlag sie nicht ohnmächtig werden ließ, wäre sie ausgewichen, oder hätte sich dem Schlag entsprechend nach vorne gebeugt, sodass die Faust sie an ungefährlicheren Stellen getroffen hätte. Das wäre von einer erfahrenen Kämpferin nur zu erwarten und so war der Angriff kein gehaltener Schlag, der unnötig Zeit kostete. Sobald er irgendetwas getroffen hätte, würde Hiro seine Hand zurückziehen und erneut von oben angreifen, in der Hoffnung, dass sie entweder ihren Rücken zumindest zu einem Teil gebeugt hatte, oder sich zur Seite gedreht hatte. Um nach hinten auszuweichen war bei Hiros derzeitiger Geschwindigkeit kombiniert mit der Restwirkung des vorherigen Treffers kaum Zeit, daher ignorierte er die Möglichkeit. Dadurch, dass die Fremde nicht ihrerseits angegriffen hatte und die Hände auf dem Rücken hielt, hatte sie sich selbst in eine angreifbare Lage gebracht.
Würde sie sich also vorbeugen, konnte Hiro ihren Schulterblattkamm treffen, was eine sofortige Lähmung der Schulter zur Folge hätte. Allerdings handelte es sich dabei um die rechte Schulter, da Hiro die rechte Seite angegriffen hatte und damit hätte die Frau zwar Schmerzen, war jedoch nicht eingeschränkt, da sie mit Links kämpfen würde.
Drehte sie sich allerdings zur Seite, würde Hiro ihr linkes Schultergelenk treffen. Je nach dem wie gut er traf hätte das den selben Effekt - nur auf die richtige Seite - oder zumindest starke Schmerzen zur Folge. Soweit zumindest der Plan. Weiter als bis hierhin vorauszuplanen war ihm bei einem Nahkampf in dieser Geschwindigkeit und mit seinen Einschränkungen kaum möglich.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Sa 07 Mai 2011, 06:30

Das der Weißhaarige einfach weiter angriff ohne etwas auf ihre Worte zu geben, gefiel Ryoko ein bisschen. Immerhin war er Niemand der sich von einfachen Worten aus dem Konzept bringen ließ. Provozieren ließ er sich sicher aus, doch sie kannte ihn zu wenig, um zu wissen, wo sie das Salz in seine Wunde streuen konnte. Doch noch während sie sprach, musste sie ausweichen, damit er nicht die Chance bekam ihr Sonnengeflecht zu treffen, denn das wäre für den weiteren Kampfverlauf eher nachteilig, weil es dann nämlich keinen mehr geben würde. Allerdings hatte sie auch nicht vor auszuweichen, sondern beugte sich nur nach vorn, um den Schlag seitlich ihrer Bauchspeicheldrüse abfangen zu können, genau dort wo alles ein einziger trainierter Muskel war und sie unbeschadet weiter machen konnte, läge da nicht ein nasser Ast auf dem Waldboden, der die Barfüßige ausrutschen ließ. Verdammt, es war schon Ewigkeiten her, seit sie das letzte Mal unter diesen Bedingungen hatte kämpfen müssen und wenn man die letzten sechs Monate nur Sand um sich herum hatte, konnte man auch schon mal vergessen, was so ein moosbewachsenes, feuchtes Holzding alles kann. Die souveräne Frau strauchelte also gerade in dem Moment noch ein Stück weiter nach vorn, als der Junge ihre rechte Schulter mit einem Schlag außer Gefecht setzen wollte. Jetzt traf er allerdings ihr rechtes Schulterblatt und erzeugte somit zwar einen unangenehmen Schmerz in dieser, aber die Lähmung blieb aus. Nett, wie ihr so ein unbeabsichtigtes Ausweichmanöver zugute kommen konnte. In der Zwischenzeit schaffte es Ryo ihren Körper in der Hocke wieder unter Kontrolle zu bringen und zögerte keinen weiteren Augenblick, um ihren Kontrahenten zu zeigen das auch sie angreifen konnte. Vielleicht war sie nicht ganz so schnell wie er es noch sein würde, doch sie hatte eine enorm gute Körperbeherrschung und hockte so günstig vor dem etwa Gleichgroßen, dass sie zuerst ein klein wenig nach vorn wippte, um Schwung zu holen, ihm ihren Oberkörper zudrehte. mit dieser Energie und einem Teil der beachtlichen Kraft ihrer linken Hand nach ihm schlug. Wenn er weit über das menschliche Reaktionsvermögen agieren könnte, dann würde es ihm gelingen auszuweichen und die Schwarzhaarige musste sehen, dass sie schnell wieder auf die Beine kam und ihm nicht länger den Rücken zuwandte. Wenn er irgendwo getroffen würde, was etwas wahrscheinlicher war, dann kam es wohl auf seine Körperhaltung an, wo die Schlagringgeschmückte Faust ihn treffen würde. Ryokos Wunschtreffer lag in der Magen oder auch Milzgegend, welche ihm sehr zusetzen dürften. Mit allen anderen Stellen würde sie ebenfalls zufrieden sein, hauptsache war, dass sie etwas traf und noch weiter mit ihm spielen konnte. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie sich doch allerhöchstens aufgewärmt.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Sa 07 Mai 2011, 11:31

Die mehr oder weniger missglückten Schläge nahm Hiro zur Kenntnis, ohne sich darüber aufzuregen oder sich gar aus dem Konzept bringen zu lassen. Er kämpfte konzentriert, vor allem weil er noch keine sonderlich offensichtlichen Schwächen bei seiner Gegnerin entdeckt hatte. Die bestenfalls zwielichtigen Lichtverhältnisse, die hier unten herrschten, waren inzwischen kein Nachteil mehr, nachdem er die ganze Nacht Wache gehalten hatte. Diese Wache hingegen hatte für einen beachtlichen Anteil an Müdigkeit und Erschöpfung gesorgt, welcher konstant versuchte, Hiros Konzentration zu untergraben. Noch war dies kein großartiges Problem, doch mit der Zeit würde das ganze schwieriger werden. Es galt also, das hier schnell hinter sich zu bringen.

Den Schlag hatte er nicht kommen sehen und so schnell seine Reaktion auch kam, sie war zu langsam. Hiro versuchte, nach hinten zu springen und entging dadurch womöglich einem fatalen Treffer. Dennoch traf der Schlag seine Bauchgegend. Das instinktive Anspannen der Bauchmuskeln verkniff Hiro sich, denn in seinem Fall löste es mehr Schmerzen ans Nutzen aus. Dem Schlag wurde die größte Wucht genommen, da der Körper des Weißhaarigen sich in Schlagrichtung bewegte und es wäre zwar trotzdem schmerzhaft, aber nicht gefährlich.

Da Hiro nicht auf dem Rücken aufkommen durfte, konnte er nicht sofort zum Angriff übergehen, sondern musste seinen freien Arm nehmen, um seinen Sturz abzufangen und sich abzustoßen, sodass er einen Augenblick später wieder auf den Beinen stand, ein gutes Stück von der Fremden entfernt. Einen Moment lang atmete Hiro gegen den Schmerz, welcher doch stärker war als vermutet. Und als er aufsah, verstand er auch weshalb. Die Frau verwendete einen Schlagring, was nicht ganz der Abmachung eines 'Faustkampfes' entsprach, doch Hiro würde sich nicht beschweren. "Du schummelst. Aber was ist von einem Nuke schon zu erwarten", bemerkte er desinteressiert und bewegte sich anschließend mit hoher Geschwindigkeit auf sie zu. Nicht annähernd sein Limit, doch wesentlich schneller als zuvor. Langsam war es Zeit, ein wenig ernst zu werden. Vor ihr angekommen versetzte er ihr einen schnellen Tritt vor die linke Kniescheibe, in der Hoffnung sie entweder durch einen Treffer, oder durch ausweichen aus dem Gleichgewicht zu holen und sie dann mit einem Schlag auf Herzhöhe vorerst außer Gefecht zu setzen. Nicht nur, dass selbst ein recht leichter Treffer dort schon einiges ausrichten konnte, zudem würde es bei einer Frau zusätzliche Schmerzen auslösen, auch nur im Umkreis getroffen zu werden. So konnte er sich die ungeschützte Art der Bekleidung der Fremden sogar zu Nutze machen.
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Di 10 Mai 2011, 15:54

Schade. Ihr Schlag hatte nicht viel ausgerichtet, außer das er jetzt wusste, dass sie einen Schlagring trug. Eine Tatsache, die sie gern noch ein wenig länger vor ihm versteckt hätte, aber sie wurde nur für ihre eigene Unvorsichtigkeit bestraft. Apropos Unvorsichtigkeit: Was YUMI jetzt wohl gerade tat? Würde sie noch in ihren wundervollen Träumen schweben oder war sie vielleicht schon aufgewacht und schaute ihnen zu? Ach, die Schwarzhaarige war so unglaublich glücklich das sie ihre Yumi wiedergefunden hatte und dafür noch nicht einmal besondere Mühen auf sich nehmen musste, wenn man die 6 Monate in Suna bei ihrer Schwester einmal ignorierte.
Während Ryoko über die blonde Schönheit nachdachte bekam sie zum einen Hiros Kommentar über ihre Schummelei und das spöttische Nuke nicht mit, zum anderen leider auch nicht seinen Angriff. Nach ihrem Schlag hatte sie sich nicht aus der Hocke erhoben, sich jedoch umgedreht und als sie den Weißhaarigen auf sich zu schnellen sah, blieb ihr auch nicht die Zeit, noch etwas an ihrer Position zu ändern. So musste sie unglücklicherweise seinen Tritt mit ihrem linken Unterarm abfangen, denn am Knie wollte sie noch weniger gern getroffen werden. Spätestens jetzt wollte er wohl nicht nur mit den Fäusten kämpfen wollen … Die Wucht mit der er zu trat war nichts im Vergleich zu seinen ersten, fast vorsichtigen Schlägen. Doch Ryo war Schmerz gewohnt und fand ihn unter Umständen auch ganz anregend, aber zurück zum Geschehen. Dadurch das sie seinen Tritt mit dem Arm abgewehrt hatte, blieb dem Jungen der direkte Weg auf ihre Herz- und Brustgegend versperrt, allerdings war ihr rechter vorderer Schulterbereich vollkommen ungeschützt und genau dort traf er sie. Ein leises, knackendes Geräusch, sowie ein plötzlicher Schmerz ließen Ryoko vermuten, dass er ihr Schlüsselbein gebrochen hatte. Wenn die Stelle anschwellen oder sich ein großer Bluterguß bilden würde, wusste sie endgültig Bescheid, doch im Moment tat es einfach nur weh und sie hatte Mühe ihren rechten Arm überhaupt noch zu bewegen.
Wie ungeschickt von ihr, so etwas war ihr aber auch wirklich noch nie passiert. Doch gleichzeitig wollte sie es natürlich auch nicht auf sich sitzen lassen, also formte sie, unter einigen Schmerzen zwar, aber das war ihr in diesem Moment herzlich egal, geschickt die Fingerzeichen Inu, Mi, Saru, Ushi und Tora und verstieß damit ein weiteres Mal gegen die Regel des Faustkampfes, diesmal nur mit dem Genjutsu: Magen: Jubaku Satsu. Wenn alles nach Plan lief, dann würde sich die Schwarzhaarige scheinbar in Luftwirbeln auflösen und von Hiro nicht mehr wahrgenommen werden können. Kurz darauf würde ein Baum hinter ihm aus dem Boden wachsen, dessen Äste ihn umschlingen würden und ihn glauben machten, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Wenn er das Genjutsu nicht durchschaut, dürfte es ihm nicht mehr möglich sein, aktiv am Kampfgeschehen teilzunehmen. Aber das war auch gar nicht mehr notwendig. Ryo hatte genug gesehen und sich durch ihn auch noch unglücklich verletzt – das musste genügen.
Während er also in den Ästen gefangen hing, tauchte die Verletzte hinter ihm im scheinbaren Baum auf. „Ich muss zugeben, ich habe dich wirklich unterschätzt … aber ich habe genug gesehen, um dich mitzunehmen … das du mich verletzt hast nehme ich Dir übrigens ein wenig übel und irgendwann fordere ich dafür auch eine Revanche. Doch für den Moment gebe ich mich hiermit zufrieden ...“ flüsterte sie ruhig in sein Ohr, bevor sie ganz aus dem Baum trat, sich vor ihn stellte und mit ihrer linken Faust ausholte, um ihn ins Gesicht zu schlagen. Natürlich achtete sie darauf, dass sie ihm nichts brach und auch weniger hart als sonst zuschlug – schließlich sollte der Kleine kein Trauma fürs restliche Leben bekommen und der Schlagring würde schon genug Schmerzen verursachen, auch wenn er ihn sich aufgrund des Genjutsus nur einbilden würde. Vielleicht sollte sie ihn noch eine Weile einfach so hängen lassen?
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Fr 13 Mai 2011, 08:24

In dem Moment wo die junge Frau Fingerzeichen formte war Hiro bewusst, dass er den Kampf verloren hatte. So gut es auch gelaufen war - vermutlich hätte er regelkonform gegen sie gewinnen können - doch derzeit war er nicht in der Lage, Ninjutsu anzuwenden. Er konnte nicht einmal Genjutsu auflösen. Und welches von beiden es auch war, was sie nun anwandte, sie tat es zu schnell, als dass der Jonin hätte intervenieren können.
Plötzlich löste sie sich auf und Hiro trat verwirrt einen Schritt in ihre Richtung, ehe er von etwas gepackt wurde, was sich kurz darauf als Baum herausstellte. Die Pflanze hinderte ihn an jeder Bewegung. Da die Schmerzsuggestion für seinen gebrochenen Arm fehlte, erkannte Hiro, dass es sich um ein Genjutsu handelte, doch diese Erkenntnis nützte ihm rein gar nichts, da er nichts tun konnte, um sich aus der Scheinwelt zu befreien.
Es folgte eine Predigt seiner Gegnerin, die zumindest halbwegs anerkannte, dass er besser war als sie. Auf faire Weise hätte sie ihn niemals besiegt, dessen war der Weißhaarige sich sicher. In dem Moment als er die Faust kommen sah, blieb ihm nicht einmal mehr Zeit etwas aufhaltendes zu Rufen, ehe ein betäubender Schmerz in seinem Gesicht explodierte. Zwar unterdrückte er einen Schmerzensschrei, doch sein Gesichtsausdruck war der Fremden vermutlich Dank genug. Sichtlich genervt wartete Hiro darauf, dass sie ihn aus dem Genjutsu holen würde. Warum hatte er von einem Nuke auch nur annähernd so etwas wie einen Fairen Kampf erwartet?
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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   Sa 14 Mai 2011, 23:42

Ein Morgen ohne Ryoko war… kalt. Zumindest wenn man recht komplett entkleidet irgendwo lag nach einer regenreichen Nacht. Außerdem war Yumiko nicht gerade mit einem tiefen Schlaf gesegnet. Nein im Gegenteil. Sie hatte etwas, was sich sowieso jeder Ninja wünschte dessen Leben theoretisch in Gefahr war. Einen sehr sehr leichten Schlaf. Sie wusste nicht einmal genau ob dies schon immer so war oder kam, während sie vor dem eigenen Land flüchtete. Noch etwas verschlafen öffnete sie also die Augen und durfte sogar noch betrachten wie Ryo davon schritt. Es gab zwei Dinge. In Panik verfallen und befürchten dass sie abhaut oder einfach ruhig bleiben und sich über so etwas keine Gedanken machen. Nach 6 Monaten die sie darauf vertraut hatte, dass Ryo irgendwo auf sie wartete und ganz brav und anständig in dieser Zeit war… nun da war letzteres jetzt wirklich mehr keine Aufgabe. Mehr eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem sah die junge Frau keinen Sinn darin weiter allein so in der Gegend herumzuliegen. Einen Vorteil gegenüber der Schwarzhaarigen hatte Yumiko sicherlich. Er nannte sich Rucksack und darin befanden sich frische Sachen. So hatte es Zeit bis sie wieder ALLE ihre Sachen zusammensuchen musste. Dann ging sie einige Schritte in Richtung ihres ursprünglichen Landeortes. Immerhin gab es da noch einen weiteren seltsamen Knilch dem sie einen guten Morgen wünschen sollte. Kaum war sie auch nur in Hörweite eben jener Stätte gekommen hatte sie auch schon, ohne es zu wollen, herausgefunden wohin Ryos Schritte geführt hatten. Hiro durfte also beginnen weil er verletzt war? Womit? Neugierig begab sich Yumi hinauf in die Baumwipfel und näherte sich von dort aus immer mehr dem Kampfplatz. Okay sie sah erst, dass es ein Kampfplatz war als sie das Ganze erreichte… sie nahm an das es einen Kampf darstellen sollte. Das schien ihr eher wie ein Tanz auszusehen. Es fehlte an Intensität… und Ernsthaftigkeit. Etwas was sie, vor allem bei Ryoko, nicht erwartet hätte. Als es dann so weit war und Ryo mehr als nur ein harmloses Schlägchen abbekam… ohne wirklich bewusst darüber nachzudenken, formte die Nichtbeachtete bereits Fingerzeichen. Etwas was gar nicht nötig war. Die ehemals als Alphard bekannte konnte das ganz gut selber. Die Weißblonde wusste nicht genau WAS Ryoko ihm antat, aber sie wusste dass sie dem guten alten Schwertkämpfer einen Gefallen tun würde wenn sie ihn da rausholte. Sie erinnerte sich, nur ungern, an eine Frau die zwei Kinder zurückgelassen hatte nachdem sie sich mit Ryo angelegt hatte. Kinder um die SIE sich dann kümmern mussten. Raikou Dageki war sowieso schon vorbereitet. Auf ihrem Ast sitzend zielte Yumi mit Daumen und Zeigefinger ihrer rechten Hand auf das Kreuz des Weißhaarigen und stützte mit der linken Hand. Dann machte sich der Blitz auch schon auf die Reise. Ihn zeichneten drei Dinge aus… er war sehr klein… er war sehr schnell… und er tat verdammt noch mal weh. Hey Yumi konnte nun mal kein Kai und Ryo einfach darum zu bitten das Jutsu aufzulösen war auch nicht das Wahre. Nach getaner Arbeit sprang sie von ihrem Ast herunter, landete überraschenderweise auf dem Boden und grinste. “Na amüsiert ihr euch auch gut?“

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BeitragThema: Re: Mitten im Wald am Rande des Reiches   So 15 Mai 2011, 09:22

Ja, der Gesichtsausdruck des Kleinen, als Antwort auf ihren Schlag war schon nicht schlecht, aber irgendwie reichte das Ryoko noch nicht. Es entschädigte sie nicht im Geringsten für mindestens zwei große Hämatome und ein gebrochenes Schlüsselbein. Wie sollte sie diese Verletzungen nur ihrer wunderbaren Yumi erklären? Diese war sicher nicht gerade amüsiert darüber, dass der Traumkörper ihrer so lange Entbehrten ein paar unsanfte Schläge abbekommen hatte.
Warum hatte sie sich auch nur auf so einen dummen Kampf eingelassen? Nun, immerhin kannte sie jetzt seine Schwächen und in einem richtigen Kampf, würde dieser Wicht sie kein zweites Mal berühren können.
Um ihren Oberkörper ein wenig zu schonen entschied sie sich für die weitere Genugtuung ihre Beine zu gebrauchen. In ihren Genjutsu konnte sie immerhin so lange sie wollte mit ihm spielen und musste keine Angst haben, dass er ihr wegstarb. Illusionen waren schon etwas feines. Doch genau in dem Moment als die Schwarzhaarige zu einem kraftvollen Tritt ausholte, spürte sie Yumi und sah einen kleinen Blitz auf den Weißhaarigen fliegen. „Oh Oh!“ dachte sie noch, als sie bemerkte wie sich ihr Genjutsu aufzulösen begann und der Junge wieder in die Realität entlassen wurde. Unglücklicherweise konnte die Nanikami ihrem Bein nicht so schnell befehlen inne zuhalten, sodass der arme Hiro irgendwie mit einem Tritt in seine edelsten Teile klarkommen müsste. Ryo hoffte inständig für ihn, dass er noch genug von ihrem Jutsu benebelt war, damit er diesen verheerenden Schmerz nicht voll und ganz auskosten musste. Tja, dass war nun einmal das schwere Los der Männer … man trug eine Schwachstelle nicht einfach ungeschützt mit sich herum, so wie sie es taten. Aber wie er sich nach ihrem Tritt fühlte war ihr herzlich egal, schließlich war ihr Engel jetzt aufgewacht und stand sogar nur wenige Schritte von ihr entfernt. Freudestrahlend lief Ryo ihr entgegen, gab ihr einen Kuss, bei dem sie versuchte, ihre Arme nicht zu gebrauchen. Dementsprechend witzig sah dieser Versuch auch aus. „Spaß sieht anders aus. Das kleine Miststück hat mir doch tatsächlich etwas gebrochen!“ beschwerte sie sich in einem herzzerreißenden Ton bei ihrer göttlichen Yumiko und hoffte, dass sie ihn ebenfalls noch dafür bestrafen würde … .
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